Amt für industrielle Formgestaltung (Bestand)
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BArch DF 7
call number: DF 7
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) >> Forschung und Technik
(1952 - 1972) 1972 - 1990
Bestandsbeschreibung: Zusammengefasster Bestand der Überlieferung folgender Institutionen:
1952 - 1963 Institut für angewandte Kunst beim Ministerium für Kultur
1963 - 1965 Zentralinstitut für Formgestaltung (zunächst beim Min. für Kultur, dann dem Deutschen Amt für Meßwesen unterstellt)
1963 - 1970 Zentralinstitut für Gestaltung des Deutschen Amtes für Meßwesen und Warenprüfung
1970 - 1972 Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung, Bereich Gestaltung
1972 - 1990 Amt für industrielle Formgestaltung
Aus künstlerisch-wissenschaftlichen Zentren hervorgegangenes Organ des MR, das u.a. in Zusammenarbeit mit dem MWT (DF 4), dem ASMW (DF 5) und dem AfEP (DF 3) auf die Entwicklung des Designs und der Qualität industrieller Erzeugnisse einwirkte und die Vergabe von Gestaltungsaufträgen leitete; dem AIF unterstand der VEB Designprojekt Dresden.
Inhaltliche Charakterisierung: Enthält u.a.: Analysen und Konzeptionen zur Formgestaltung.- Erzeugnisentwicklung v.a. in der Möbelindustrie.- Vergabe der Auszeichnungen "Gutes Design" und von Goldmedaillen zur Leipziger Messe.- internationale Zusammenarbeit.
Erschließungszustand: Online-Findbuch
Zitierweise: BArch DF 7/...
1952 - 1963 Institut für angewandte Kunst beim Ministerium für Kultur
1963 - 1965 Zentralinstitut für Formgestaltung (zunächst beim Min. für Kultur, dann dem Deutschen Amt für Meßwesen unterstellt)
1963 - 1970 Zentralinstitut für Gestaltung des Deutschen Amtes für Meßwesen und Warenprüfung
1970 - 1972 Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung, Bereich Gestaltung
1972 - 1990 Amt für industrielle Formgestaltung
Aus künstlerisch-wissenschaftlichen Zentren hervorgegangenes Organ des MR, das u.a. in Zusammenarbeit mit dem MWT (DF 4), dem ASMW (DF 5) und dem AfEP (DF 3) auf die Entwicklung des Designs und der Qualität industrieller Erzeugnisse einwirkte und die Vergabe von Gestaltungsaufträgen leitete; dem AIF unterstand der VEB Designprojekt Dresden.
Inhaltliche Charakterisierung: Enthält u.a.: Analysen und Konzeptionen zur Formgestaltung.- Erzeugnisentwicklung v.a. in der Möbelindustrie.- Vergabe der Auszeichnungen "Gutes Design" und von Goldmedaillen zur Leipziger Messe.- internationale Zusammenarbeit.
Erschließungszustand: Online-Findbuch
Zitierweise: BArch DF 7/...
Amt für industrielle Formgestaltung, 1972-1990
1900 Aufbewahrungseinheiten; 78,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Sammlung Industrielle Gestaltung (Berlin) der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Literatur: Fachzeitschrift form und zweck, hrsg. vom AIF
Jörg Roesler: Politik, Ökonomie und Industriedesign in Ostdeutschland in: Deutschland Archiv 11/95
Christian Wölfel (Hg.): Gutes Design - Martin Lelm und die Seignförderung in der DDR, 2014 Thelem
Literatur: Fachzeitschrift form und zweck, hrsg. vom AIF
Jörg Roesler: Politik, Ökonomie und Industriedesign in Ostdeutschland in: Deutschland Archiv 11/95
Christian Wölfel (Hg.): Gutes Design - Martin Lelm und die Seignförderung in der DDR, 2014 Thelem
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ