1.) Eine Hälfte an dem Dorf Malsfeld [Gem., Schwalm-Eder-Kr.], die von Johann von Hebel heimgefallen war; 2.) ein Viertel an dem Dorf Malsfeld, da...
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Urk. 14, 11788
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Scholley, Nr. 1
A I u, von Scholley sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe S >> Schn-Scho >> Scholley, von >> 1700-1749
1731 Januar 30
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Eine Hälfte an dem Dorf Malsfeld [Gem., Schwalm-Eder-Kr.], die von Johann von Hebel heimgefallen war; 2.) ein Viertel an dem Dorf Malsfeld, das bis 1540 dem Landgrafen von Hessen zugestanden hatte; 3.) der Anteil an dem an dem Dorf Malsfeld, der bis 1583 Hans von Falkenberg zustand, den Georg von Scholley diesem nach einem langwierigen Streit durch einen Vertrag abgekauft hatte; 4.) ein Pfund Geld im Dorf Malsfeld; 5.) eine freie Schäferei und Trift im Dorf Malsfeld mit Zubehör, Obrigkeit, Freiheit und Herrlichkeit, als Erblehen. Dazu gehört die Berechtigung, 300 Gulden am Haus zu Malsfeld zu verbauen, die nach dem Aussterben des Mannstammes der von Scholley den Erben wieder ausgezahlt werden sollen. Die weibliche Linie soll erst nach dem Erlöschen des Mannesstammes die Lehen erhalten.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Lic. Berthold Helfrich Winter
Vermerke (Urkunde): Siegler: Lic. Berthold Helfrich Winter
Belehnte/r: Friedrich August von Scholley, Sohn des verstorbenen Philipp von Scholley
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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