Amtsgericht Walsrode (nach 1945) (Bestand)
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NLA HA, Nds. 725 Walsrode
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.13 Land Niedersachsen >> 1.13.8 Justiz >> 1.13.8.9 Amtsgerichte im Landgerichtsbezirk Verden
1878-2006
Enthält: Todeserklärungsverfahren, Kirchenaustrittserklärungen, Zivilprozessakten, Handelsregisterakten, Vereinsregisterakten, Genossenschaftsregisterakten, Familiensachen, Landwirtschaftssachen
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Amtsgerichte nach 1945 und ihren Aufgaben siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Amtsgerichte im Landgerichtsbezirk Verden" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g503 ).
Das Amtsgericht Walsrode gehört zum Bezirk des Landgerichts Verden.
Im Jahr 1879 wurde als Sprengel des Amtsgerichts Walsrode das Amt Fallingbostel festgelegt (vgl. Preußische Gesetzsammlung 1879, S. 518). Bei der Durchführung der Gemeinde- und Verwaltungsreform in den 1970er Jahren vergrößerte sich der Bezirk des Amtsgerichts Walsrode u.a. um den Bezirk des zum 1. Juli 1973 aufgelösten Amtsgerichts Ahlden (vgl. Nds. GVBl. 1973, S. 61-64) und umfasste seit 1974 die Gemeinden Ahlden, Böhme, Bomlitz, Buchholz (Aller), Eickeloh, Essel, Fallingbostel, Frankenfeld, Gilten, Grethem, Hademstorf, Häuslingen, Hodenhagen, Lindwedel, Rethem (Aller), Schwarmstedt, Walsrode und den gemeindefreien Bezirk Osterheide des Landkreises Fallingbostel sowie den Gemeindeteil Kettenburg der Gemeinde Visselhövede (Landkreis Rotenburg/Wümme) (vgl. Nds. GVBl. 1974, S. 501). Für letzteren ist seit dem 1. Januar 1976 das Amtsgericht Rotenburg (Hannover) zuständig (vgl. Nds. GVBl. 1975, S. 340).
Stand: Juni 2010
Bestandsgeschichte: Der Bestand Nds. 725 Walsrode schließt an die Überlieferung des Amtsgerichts Walsrode vor 1945 (Hann. 172 Walsrode) an.
Seit 1978 ist das Staatsarchiv Stade für das Amtsgericht Walsrode zuständig.
Stand: Juni 2010
Bestandsgeschichte: Die bis 2006 geführten Karteikartenblätter zum Vereinsregister sind im Archivbestand des Amtsgericht Syke (Nds. 725 Syke) zu finden.
Stand. Dezember 2015
Findmittel: EDV-Findbuch (2015)
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Amtsgerichte nach 1945 und ihren Aufgaben siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Amtsgerichte im Landgerichtsbezirk Verden" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g503 ).
Das Amtsgericht Walsrode gehört zum Bezirk des Landgerichts Verden.
Im Jahr 1879 wurde als Sprengel des Amtsgerichts Walsrode das Amt Fallingbostel festgelegt (vgl. Preußische Gesetzsammlung 1879, S. 518). Bei der Durchführung der Gemeinde- und Verwaltungsreform in den 1970er Jahren vergrößerte sich der Bezirk des Amtsgerichts Walsrode u.a. um den Bezirk des zum 1. Juli 1973 aufgelösten Amtsgerichts Ahlden (vgl. Nds. GVBl. 1973, S. 61-64) und umfasste seit 1974 die Gemeinden Ahlden, Böhme, Bomlitz, Buchholz (Aller), Eickeloh, Essel, Fallingbostel, Frankenfeld, Gilten, Grethem, Hademstorf, Häuslingen, Hodenhagen, Lindwedel, Rethem (Aller), Schwarmstedt, Walsrode und den gemeindefreien Bezirk Osterheide des Landkreises Fallingbostel sowie den Gemeindeteil Kettenburg der Gemeinde Visselhövede (Landkreis Rotenburg/Wümme) (vgl. Nds. GVBl. 1974, S. 501). Für letzteren ist seit dem 1. Januar 1976 das Amtsgericht Rotenburg (Hannover) zuständig (vgl. Nds. GVBl. 1975, S. 340).
Stand: Juni 2010
Bestandsgeschichte: Der Bestand Nds. 725 Walsrode schließt an die Überlieferung des Amtsgerichts Walsrode vor 1945 (Hann. 172 Walsrode) an.
Seit 1978 ist das Staatsarchiv Stade für das Amtsgericht Walsrode zuständig.
Stand: Juni 2010
Bestandsgeschichte: Die bis 2006 geführten Karteikartenblätter zum Vereinsregister sind im Archivbestand des Amtsgericht Syke (Nds. 725 Syke) zu finden.
Stand. Dezember 2015
Findmittel: EDV-Findbuch (2015)
7,3
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ