Graf Bernard zu Ravensberg entscheidet als gewählter Schiedsrichter den Streit zwischen Bischof Godfried zu Osnabrück, der Stadt und des Stifts einerseits und Graf Nicolaus zu Tekeneborch und seiner Herrschaft andererseits über die über die Landwehr zu Segkelrode, den Zoll zu Lengerich, das halbe Amt und Kirchlehn zu Loningen, die Klöster in der Grafschaft und das Haus Hunteburg. Datum: 1334 des nesten daghes na sunte Vincensius daghe uppe deme Ackere by deme Kerchove to Haysen.
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Graf Bernard zu Ravensberg entscheidet als gewählter Schiedsrichter den Streit zwischen Bischof Godfried zu Osnabrück, der Stadt und des Stifts einerseits und Graf Nicolaus zu Tekeneborch und seiner Herrschaft andererseits über die über die Landwehr zu Segkelrode, den Zoll zu Lengerich, das halbe Amt und Kirchlehn zu Loningen, die Klöster in der Grafschaft und das Haus Hunteburg. Datum: 1334 des nesten daghes na sunte Vincensius daghe uppe deme Ackere by deme Kerchove to Haysen.
D 701u, 31
D 701u Grafschaft Tecklenburg - Urkunden
Grafschaft Tecklenburg - Urkunden >> 3. 1326 bis 1350
1334 Januar 22
Pergament
Urkunde
Bem: Die Urkunde ist auf zwei Pergamentblätter, welche mittels des angehefteten, jedoch abgefallenen Siegel mit einander verbunden sind, geschrieben; und zwar zuerst links die Klagen des Grafen zu Tekeneburg, rechts gegenüber die Klagen des Bischofs. Den Schluss bildet der Urteilsspruch des Grafen von Ravensberg.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:36 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.6. Grafschaften Tecklenburg und Lingen (Tektonik)
- 1.4.6.1. Verwaltungsbehörden und Landstände (Tektonik)
- Grafschaft Tecklenburg / Urkunden (Bestand)
- 3. 1326 bis 1350 (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International