Hans Grad und Hans Märck, beide zu Lussen gesessen, geschworene und verordnete Vögte und Pfleger der Margret Sengerin zu Magenbuch, Witwe des Jos Berchtoltzhofer, und deren Kinder bekunden, daß sie mit Gunst und Wissen des Hans Bayer, Bürgermeister und Rat der Stadt Überlingen, Vogt zu Ramsperg, als Halsherr der Frau und der Kinder, um 140 Pfund Pfennige, die ihnen Herr Cunrat Trosthammer, Burschierer und Pfleger zu Pfulendorf, bezahlt hat, dem Abt Jos von Salmanschwiler der genannten Frau Margret und Kinder eigene Mühle zu Magenbuch mit Haus, Hof, Stadel, Garten, Wasser, Schiff und Geschirr und insbesondere mit den 2 Steinen, die bei der Mühle gelegen sind, sowie mit allen Gerechtigkeiten, wie sie Jos Berchtoltzhofer innegehabt hat, verkauft haben... Die Mühle zinst jährlich dem Pfarrer zu Magenbuch 16 Schilling, 90 Eier, 2 Herbsthühner, 6 Imi Vogt- und Forsthafer, 6 Pfennig Maiensteuer, 1 Vogthenne, 1 Forsthenne, 1 Fasnachthenne, 1 Vogtgarbe, 2 Imi Korn dem Meßner zu Magenbuch und 4 Schilling Bodenzins dem Kl. Salmanschwiler, ist sonst frei lediges Eigen und unbelastet
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Hans Grad und Hans Märck, beide zu Lussen gesessen, geschworene und verordnete Vögte und Pfleger der Margret Sengerin zu Magenbuch, Witwe des Jos Berchtoltzhofer, und deren Kinder bekunden, daß sie mit Gunst und Wissen des Hans Bayer, Bürgermeister und Rat der Stadt Überlingen, Vogt zu Ramsperg, als Halsherr der Frau und der Kinder, um 140 Pfund Pfennige, die ihnen Herr Cunrat Trosthammer, Burschierer und Pfleger zu Pfulendorf, bezahlt hat, dem Abt Jos von Salmanschwiler der genannten Frau Margret und Kinder eigene Mühle zu Magenbuch mit Haus, Hof, Stadel, Garten, Wasser, Schiff und Geschirr und insbesondere mit den 2 Steinen, die bei der Mühle gelegen sind, sowie mit allen Gerechtigkeiten, wie sie Jos Berchtoltzhofer innegehabt hat, verkauft haben... Die Mühle zinst jährlich dem Pfarrer zu Magenbuch 16 Schilling, 90 Eier, 2 Herbsthühner, 6 Imi Vogt- und Forsthafer, 6 Pfennig Maiensteuer, 1 Vogthenne, 1 Forsthenne, 1 Fasnachthenne, 1 Vogtgarbe, 2 Imi Korn dem Meßner zu Magenbuch und 4 Schilling Bodenzins dem Kl. Salmanschwiler, ist sonst frei lediges Eigen und unbelastet
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Nr. 244
(Salem) Magenbuch, M 1. Scat. Fasz. 1 Nr. 8; vgl. Dep. Thurn und Taxis Rep. III Ostrach Nr. 260 S. 190
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden
Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden >> 1. Urkunden
1519 Dezember 19 (1519 Dezember 19 (Montag vor St. Thomas))
Urkunden
Siegler: Junker Wolf Brandecker zu Sterneck; Hans Bayer, Vogt zu Ramsperg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Publiziertes Regest: StA. Sigmaringen Ostrach B I Nr. 124 Bl. 64
Überlieferungsart: Ausfertigung
Publiziertes Regest: StA. Sigmaringen Ostrach B I Nr. 124 Bl. 64
Bayer, Hans; Bürgermeister zu Überlingen
Berchtolzhofer, Jos
Brandecker, Wolf; Junker
Grad, Hans
Jodocus (Jos) II.; Abt von Salem (1510-1525)
Märck, Hans; Lausheim
Senger, Margret; Magenbuch
Trosthammer, Konrad; Pfleger zu Pfullendorf
Lausheim: Magenbuch, Ostrach SIG
Magenbuch, Ostrach SIG
Pfullendorf SIG
Ramsberg : Hattenweiler, Heiligenberg FN
Salem FN
Sterneck, Loßburg FDS
Überlingen FN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:45 MESZ
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