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Angelegenheiten der Gemeinde Ernsdorf
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen >> 22.4. E
1571-1590, 1637, 1682-1701
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Supplik des Johann Schmeltz zu Ernsdorf an den Siegener Amtmann wegen schuldigen Korns des Lorenz Hofmann zu Unglinghausen (1571); Supplik des Hans Guckuck zu Kredenbach wegen Zahlungsrückstände an den Rentmeister zu Siegen (1571); Supplik des Jacob Schmidt zu Ernsdorf wegen Zahlungsrückstände an den Rentmeister zu Siegen (1580); Supplik des Hans Schrage zu Ernsdorf wegen rückständiger Bezahlung durch den Glöckner Engelbert Weise zu Holzklau und wegen der Übernahme des dortigen Glöckneramts (1590); Kaufbrief über die so genannten Schultheißengüter zu Ernsdorf (23.11.1682); Gesuch des Johannes Flenger zu Ernsdorf um einen finanziellen Zuschuss zur Verdingung für Wegebauarbeiten im Charlottenthal (1687); Bericht des Schultheißen Claus Dieppel zu Ernsdorf an Graf Johann VII. zu Nassau-Siegen über die Familien- und Vermögensverhältnisse eines Supplikanten (ohne Datum); Spezifikation über Assignationen zu vollführten Arbeiten einiger Untertanen aus Ernsdorf (1689); Schreiben der evangelischen Regierung an die Universität zu Erfurt wegen der Witwe des Schultheißen Johannes Schmidt zu Ernsdorf und wegen der Achenbachischen Erbschaft (22.06.1702); Schreiben der vormundschaftlichen Regierung zu Siegen an den Oberamtmann zu Freusburg wegen des Ernsdorfer Untertans Johannes Flender (14.03.1701); Spezifikation des Ernsdorfer Vermögens nach Abzug der Spezialschulden (ohne Datum); Verzeichnis der Nutzungen des Ernsdorfer Schultheißen Jacob Anthoni senior und dessen Sohnes Hans Jacob Anthoni (1637). Korrespondenten u.a.: Johann Schmeltz (Ernsdorf), Rentmeister Johann Geyse (Siegen), Schultheiß Clas Diepel (Ferndorf), Lorenz Hofmann (Unglinghausen), Hans Guckuck (Kredenbach), Jacob Schmidt (Ernsdorf), Hans Schrage (Ernsdorf), Johannes Flenger (Ernsdorf), Schultheiß Claus Dieppel (Ernsdorf), Johann Schreiber.
21 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.