Die Eventualbelehnung auf die Lehen der von Zerssen in der hessischen Grafschaft Schaumburg und im Königreich Hannover, worauf der Belehnte am 22....
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Urk. 14, 8903
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Meisebug, Nr. 19
A I u, Rivalier von Meysebug sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe M >> Me >> Meisenbug, von >> 1770-1849
1828 August 26
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Eventualbelehnung auf die Lehen der von Zerssen in der hessischen Grafschaft Schaumburg und im Königreich Hannover, worauf der Belehnte am 22. Juni 1828 die Anwartschaft erhalten hatte. Dabei handelt es sich um folgende Lehen: 1.) der Hof zu Krückeberg [Stadtteil von Hessisch Oldendorf, Lkr. Hameln-Pymont] mit fünf Hufen Land; 2.) der Meierhof zu Krückeberg oder Lütgenhof zu Struckhausen [Ortsteil des Flecken Steyerberg, Lkr. Nienburg/Weser; 3.) zwei Hufen Land und der Zehnt über den großen Hof zu Struckhausen; 4.) ein Hof zu Lachem [Stadtteil von Hessisch Oldendorf, Lkr. Hameln-Pymont] mit zwei Hufen Land und zwei Kotstätten zu Lachem; 5.) ein Hof zu Haverbeck [Stadtteil von Hameln, Lkr. Hameln-Pymont] mit zwei Hufen Land und acht Kotstätten zu Haverbeck; 6.) ein Hof zu Halbersdorf(); 7.) zwei Hufen Land vor Hessisch Oldendorf [Stadt im Lkr. Hameln-Pyrmont]; 8.) der Zehnt zu Pötzen [Stadtteil von Hessisch Oldendorf, Lkr. Hameln-Pyrmont]; 9.) der Röttger-Dohnen-Hof zu Welsede [Stadtteil von Hessisch Oldendorf, Lkr. Hameln-Pyrmont]; 10.) die großen und kleinen Kämpe zu Rohden [Stadtteil von Hessisch Oldendorf, Lkr. Hameln-Pyrmont]; 11.) eine Hufe Land vor Fuhlen [Stadtteil von Hessisch Oldendorf, Lkr. Hameln-Pyrmont] mit der Vogtei; 12.) der Zehnt zu Bernsen [Ortsteil der Gem. Auetal, Lkr. Schaumburg]; 13.) ein Hof und drei Kotstätten sowie zwei Höfe und eine Mühlenstätte zu Bernsen; 14.) ein freier Hof zu Echtringhausen [Gut bei Rinteln, Lkr. Schaumburg] mit drei Hufen Land und dem Zehnt zu Echtringhausen; 15.) eine zehntfreie halbe Hufe zu Kohlenstädt [Stadtteil von Rinteln, Lkr. Schaumburg] und weitere genannte Lehnstücke. [Ehemals Lehen der Grafen von Schauenburg]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ludwig Karl Georg Philipp Rivalier von Meisenbug, kurhessischer Geheimer Kabinettsrat
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ludwig Karl Georg Philipp Rivalier von Meisenbug, kurhessischer Geheimer Kabinettsrat
Belehnte/r: Ludwig Karl Georg Philipp Rivalier von Meisenbug, kurhessischer Geheimer Kabinettsrat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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