Ungleiche Heirat des Grafen Wolfgang zu Barby mit Elisabeth Kummerstedt
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Z 4 I, 466b Nr. 15 (fehlt) (Benutzungsort: Dessau)
Z 4 (Benutzungsort: Dessau) Anhaltisches Gesamtarchiv. Alte Ordnung
Anhaltisches Gesamtarchiv. Alte Ordnung >> Beziehungen zu Kaiser und Reich sowie zu anderen Territorien und Staaten >> Beziehungen zu Grafen des Heiligen Römischen Reichs >> Grafen zu Barby und Mühlingen
1593 - 1595
Enthält: 1.) Notifikationsschreiben des Grafen Jobst zur ungleichen Heirat an Fürst Johann Georg zu Anhalt, 15. Februar 1593; Instruktion des Fürsten Johann Georg zu Anhalt an Graf Braun zu Mansfeld und Graf Jobst zu Barby, nach welcher dero abgeschickten Räte Graf Wolfgang von seiner Heirat abmahnen sollen, 16. Februar 1593. - 2.) Derselben Schreiben an Graf Wolf, 16. Februar 1593, wie auch die deswegen zwischen Fürst Johann Georg zu Anhalt und Graf Jobst gewechselten Schreiben. - 3.) Graf Jobst zu Barby Schreiben, darin er den Fortgang der Heirat, die Proklamation und Kopulation berichtet. - 4.) Graf Wolfgangs Antwortschreiben, 22. Maerz 1593. - 5.) Desselben Bittschrift an Kaiserliche Majestät, darin er um Schutz wider der benachbarten Drohungen ansucht, 6. Maerz 1593. - 6.) Schreiben Fürst Johann Georgs zu Anhalt und Graf Jobst zu Barby an den Reichsvizekanzler von Senftenau, 20. Maerz 1593. - 7.) Schreiben Kaiser Rudolf II. an Fürst Johann Georg zu Anhalt, von dieser Heiratssache Bericht einzuschicken, 23. Maerz 1593. - 8.) Abmahnungsschreiben des Kurfürsten Johann Georgs zu Brandenburg an Graf Wolfgang zu Barby, 21. Maerz 1593. - 9.) Schreiben des Kurfürsten Johann Georgs zu Brandenburg an Fürst Johann Georg zu Anhalt und dessen Antwort, 21. und 29. Maerz 1593. - 10.) Schreiben Graf Jobsts zu Barby, belangend den zwischen ihm und seinem Bruder Graf Woff in dem Hofgericht zu Wittenberg geführten Prozess, samt den beigefügten Urteilen in der ersten und Läuterungs-Instanz, 26. April und 4. Juli 1593. - 11.) Barby'sche Teilungssachen, wozu Fürst Johann Georg zu Anhalt als ein Beistand erbeten worden, 1594/95.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:23 MESZ
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