Streitsache des Generalsuperintendenten Dr. Johann Dieckmann gegen den Professor am Hamburgischen Gymnasium, Sebastian Edzardi, wegen beschuldigten Krypto-Pietismus'
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Rep. 5a, Nr. 1744
Rep. 5a Fach 127 Nr. 186d
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 11 Die königliche Dienerschaft >> 2.2 11 18 Die Mitglieder des Konsistoriums
1708-1710
Enthält: Schreiben der Regierung an die Theologische Fakultät zu Greifswald vom 12. März 1708 wegen Übersendung der Akten zur Begutachtung der Streitigkeit (mit Verzeichnis der beigefügten Akten); Schreiben der Regierung an den schwedischen Oberkirchenrat Dr. Johann Friedrich Meyer in Greifswald vom 3. Mai 1708 wegen Beförderung der Sache, mit Antwortschreiben vom 8. Mai 1708; Gesuch der Regierung an die Theologische Fakultät vom 26. Juli 1708 um Beschleunigung der Sache; Gesuch Dieckmanns an die Regierung vom 26. April 1709 um erneute Erinnerung der Fakultät wegen Einsendung des Gutachtens, mit nachfolgendem Regierungsschreiben an die Fakultät vom 3. Mai 1709; Antwortschreiben und Berichterstattung der Professoren Dr. Brandanus Heinrich Gebhardi und Dr. Johann Georg Protius an die Regierung vom 21. Mai 1710 wegen Verzögerung der Sache
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:116098961:Dieckmann, Johann
Index-Gruppe: frei: GND:117546011:Meyer, Johann Friedrich
Index-Gruppe: frei: GND:117546011:Meyer, Johann Friedrich
alte Signatur: Rep. 5a Fach 539 Nr. 10
Dieckmann, Johann, Dr., Generalsuperintendent Edzardi, Sebastian, Professor, Gymnasium, Hamburg Meyer, Johann Friedrich, Dr., Oberkirchenrat, schwedischer Gebhardi, Brandanus Heinrich, Dr., Theologieprofessor, Greifswald Protius, Johann Georg, Dr., Theologieprofessor, Greifswald
Greifswald, Theologische Fakultät
Krypto-Pietismus, Vorwürfe Fakultät, theologische, Greifswald
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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