Druckschrift: Anklage zur Erklärung der Nebenkläger Prof. Dr. ing. h.c. Hugo Junkers, Direktor Hermann Schleissing, Direktor Emil Becker, sämtlich in Dessau, in der Strafsache gegen den Schriftsteller Herrn Heinrich Freiherr von Gleichen-Rußwurm in Berlin
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I 410 Nr. 203 Nachtrag (Benutzungsort: Dessau)
I 410 (Benutzungsort: Dessau) Junkers-Werke Dessau. Flugzeug- und Motorenbau
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1926
Enthält: Artikel des "Vorwärts" vom 5. und 7. Dezember 1926 betr. die Enthüllungen des "Manchester Guardian" über die Beziehungen der deutschen Reichswehr zur russischen Regierung. - Denkschrift zum Fall Reichsfiskus - Junkers vom 25. Juni 1926. - Einstweilige Verfügung des Anhaltischen Landgerichts in Dessau in Sachen Prof. Dr. Junkers gegen Junkers-Flugzeugwerk AG vom 2. Dezember 1926. - Rechtsgutachten des ordentlichen Professors der Rechte Geheimen Justizrates Dr. Heymann, Berlin, vom 16. August 1926 nebst Zusatz. - Rechtsgutachten des Rechstanwalts Geheimen Justizrates Dr. Heinitz, Berlin, vom 8. September 1926. - Rechtsgutachten des Rechtsanwalts Dr. Max Hachenburg, MdRWR, Mannheim, über die rechtlichen Beziehungen zwischen den Junkers-Werken und dem Deutschen Reich aus der Errichtung einer Flugzeugfabrik in Russland vom 17. November 1926. - Zweites Rechtsgutachten des Rechtsanwalt Dr. Max Hachenburg, MdRWR, Mannheim, über die Rechtswirksamkeit der Verträge vom Oktober 1925 vom 22. November 1926. - Rechtsgutachten des ordentlichen Professors der Rechte Geheimen Regierungsrats Dr. Otto Schreiber, Königsberg i. Pr., über die Rechtslage zwischen Junkers und dem Deutschen Reich.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:28 MESZ