A Rep. 043-04-01 Amts- und Gemeindeverwaltung Lichtenrade (Bestand)
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A Rep. 043-04-01
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 3 Bezirksverwaltungen und ihre territorialen Vorgängerbehörden >> A 3.1 Magistrate, Amts-, Guts- und Gemeindeverwaltungen >> A Rep. 043 Amts-, Guts- und Gemeindeverwaltungen Bezirk Tempelhof vor 1920
1726, 1903 - 1920
Vorwort: A Rep. 043-04-01 Amtsverwaltung Lichtenrade
1. Behördengeschichte
Lichtenrade wurde vermutlich in den ersten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts im Zuge der Kolonisation durch die askanischen Markgrafen gegründet, gehörte nicht wie die anderen Dörfer Tempelhofs zu den Gründungen des Templerordens. Die erste urkundliche Erwähnung als "Lichtenrode" ist im Landbuch von Kaiser Karl IV. aus dem Jahr 1375 überliefert. 1495 fielen Teile des Dorfes an das Domstift zu Cölln, andere blieben im landesherrlichen Besitz. 1688 wurde Lichtenrade komplett an das kurfürstliche Domkapitel verkauft.
Zum ersten hauptamtlichen besoldeten Gemeindevorsteher wurde Dr. Räth im April 1913 gewählt. Die Eingliederung von Lichtenrade in die neue Stadtgemeinde Berlin als Ortsteil des Verwaltungsbezirks Tempelhof erfolgte 1920.
2. Bestandsgeschichte
Das Findbuch basiert auf der Retrokonversion der vorhandenen Findmittel im Jahre 2008.
Der Bestand umfasst 7 [AE], 0,15 [lfm] über einen Zeitraum von 1726, 1900 - 1921.
Die Benutzung erfolgt über Findbuch und Datenbank.
Der Bestand wird wie folgt zitiert:
Landesarchiv Berlin A Rep. 043-04-01 Amtsverwaltung Lichtenrade, Nr. …
3. Korrespondierende Bestände
BLHA Pr.Br.Rep. 6 B Kreisverwaltung Teltow
BLHA Pr.Br.Rep. 7 Amt Mühlenhof
BLHA Pr.Br.Rep. 37 Gut Tempelhof Berlin
BLHA Pr.Br.Rep. 10 A Domstift Kölln/Domkirche Berlin
Heimatarchiv Tempelhof (Filme der Bestände im LAB unter FA 70)
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
Behrend, Kurt A.: Lichtenrade. Geschichte eines märkischen Dorfes und seiner Bewohner im Schatten Berlins. In: Lichtenrade im Laufe der Jahrhunderte. Festschrift anlässlich des 75jährigen Bestehens des Haus- und Grundbesitzer-Vereins Berlin-Lichtenrade e.V., Berlin 1978, S. 15-66.
Vom Bauerndorf zur Gartenstadt. Die Geschichte Lichtenrades im Bezirk Berlin-Tempelhof, hrsg. von Hermann Wundrich, Berlin 1962
Berlin, 2010 Ute Strauß
1. Behördengeschichte
Lichtenrade wurde vermutlich in den ersten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts im Zuge der Kolonisation durch die askanischen Markgrafen gegründet, gehörte nicht wie die anderen Dörfer Tempelhofs zu den Gründungen des Templerordens. Die erste urkundliche Erwähnung als "Lichtenrode" ist im Landbuch von Kaiser Karl IV. aus dem Jahr 1375 überliefert. 1495 fielen Teile des Dorfes an das Domstift zu Cölln, andere blieben im landesherrlichen Besitz. 1688 wurde Lichtenrade komplett an das kurfürstliche Domkapitel verkauft.
Zum ersten hauptamtlichen besoldeten Gemeindevorsteher wurde Dr. Räth im April 1913 gewählt. Die Eingliederung von Lichtenrade in die neue Stadtgemeinde Berlin als Ortsteil des Verwaltungsbezirks Tempelhof erfolgte 1920.
2. Bestandsgeschichte
Das Findbuch basiert auf der Retrokonversion der vorhandenen Findmittel im Jahre 2008.
Der Bestand umfasst 7 [AE], 0,15 [lfm] über einen Zeitraum von 1726, 1900 - 1921.
Die Benutzung erfolgt über Findbuch und Datenbank.
Der Bestand wird wie folgt zitiert:
Landesarchiv Berlin A Rep. 043-04-01 Amtsverwaltung Lichtenrade, Nr. …
3. Korrespondierende Bestände
BLHA Pr.Br.Rep. 6 B Kreisverwaltung Teltow
BLHA Pr.Br.Rep. 7 Amt Mühlenhof
BLHA Pr.Br.Rep. 37 Gut Tempelhof Berlin
BLHA Pr.Br.Rep. 10 A Domstift Kölln/Domkirche Berlin
Heimatarchiv Tempelhof (Filme der Bestände im LAB unter FA 70)
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
Behrend, Kurt A.: Lichtenrade. Geschichte eines märkischen Dorfes und seiner Bewohner im Schatten Berlins. In: Lichtenrade im Laufe der Jahrhunderte. Festschrift anlässlich des 75jährigen Bestehens des Haus- und Grundbesitzer-Vereins Berlin-Lichtenrade e.V., Berlin 1978, S. 15-66.
Vom Bauerndorf zur Gartenstadt. Die Geschichte Lichtenrades im Bezirk Berlin-Tempelhof, hrsg. von Hermann Wundrich, Berlin 1962
Berlin, 2010 Ute Strauß
Bestand
Verwandte Verzeichnungseinheiten: BLHA Pr.Br.Rep. 6 B Kreisverwaltung Teltow
BLHA Pr.Br.Rep. 7 Amt Mühlenhof
BLHA Pr.Br.Rep. 37 Gut Tempelhof Berlin
BLHA Pr.Br.Rep. 10 A Domstift Kölln/Domkirche Berlin
Heimatarchiv Tempelhof (Filme der Bestände im LAB unter FA 70)
BLHA Pr.Br.Rep. 7 Amt Mühlenhof
BLHA Pr.Br.Rep. 37 Gut Tempelhof Berlin
BLHA Pr.Br.Rep. 10 A Domstift Kölln/Domkirche Berlin
Heimatarchiv Tempelhof (Filme der Bestände im LAB unter FA 70)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ
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