Graf Ulrich von Montfort verkauft an Egenolf Herrn zu Rapolzstain, Hoheneck und Geroldseck am Wassichin, und Graf Heinrich von Fürstenberg, Werdenberg und Heiligenberg, Vormünder des Grafen Albrecht von Fürstenberg, 500 Gulden jährlichen Zins aus Schloß und Herrschaft Tettnang um 10 000 Gulden. Der fällige Zins soll jährlich an Martini erlegt werden. Mitbürge ist die Stadt Tettnang.
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Graf Ulrich von Montfort verkauft an Egenolf Herrn zu Rapolzstain, Hoheneck und Geroldseck am Wassichin, und Graf Heinrich von Fürstenberg, Werdenberg und Heiligenberg, Vormünder des Grafen Albrecht von Fürstenberg, 500 Gulden jährlichen Zins aus Schloß und Herrschaft Tettnang um 10 000 Gulden. Der fällige Zins soll jährlich an Martini erlegt werden. Mitbürge ist die Stadt Tettnang.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 123 II U 221
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 123 II Montfort-Tettnang, Grafschaft
Montfort-Tettnang, Grafschaft >> 1. Urkunden >> 1.2 Montfortsche Schulden
1571 November 8 (Donnerstag vor Martin)
44 x 61 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Siegler: A.; Stadt Tettnang
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S. abg.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S. abg.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ