Graf Friedrich Casimir von Hanau schließt einen Rezess mit seinen reformierten Untertanen oder in ihrem Namen mit dem engen und weiten Ausschuss in der Grafschaft Hanau wegen der Streitigkeiten in Kirchen- und Politikangelegenheiten unter Beitritt der Gräfin Anna Magdalena von Hanau-Lichtenberg, geb. von Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler, und Herzog Christian in Bayern in Vormundschaft der Kinder des Grafen Johann Reinhard II. von Hanau-Lichtenberg, Philipp Reinhard und Johann Reinhard, und in Anwesenheit der mainzischen, brandenburgischen, sächsischen, pfälzischen und hessischen Gesandten.
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Graf Friedrich Casimir von Hanau schließt einen Rezess mit seinen reformierten Untertanen oder in ihrem Namen mit dem engen und weiten Ausschuss in der Grafschaft Hanau wegen der Streitigkeiten in Kirchen- und Politikangelegenheiten unter Beitritt der Gräfin Anna Magdalena von Hanau-Lichtenberg, geb. von Pfalz-Birkenfeld-Bischweiler, und Herzog Christian in Bayern in Vormundschaft der Kinder des Grafen Johann Reinhard II. von Hanau-Lichtenberg, Philipp Reinhard und Johann Reinhard, und in Anwesenheit der mainzischen, brandenburgischen, sächsischen, pfälzischen und hessischen Gesandten.
10001 Ältere Urkunden, Nr. 13616 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: K 405
10001 Ältere Urkunden
10001 Ältere Urkunden >> 1. Weltliche Provenienzen >> 1.1. Markgrafen von Meißen, Landgrafen von Thüringen, Kurfürsten und Herzöge von Sachsen, Könige von Polen >> 1.1.3. Kurfürsten und Herzöge von Sachsen (Wettiner)
16./26. Aug. 1670
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:28 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.01 Urkunden (Tektonik)
- Ältere Urkunden (Bestand)
- 1. Weltliche Provenienzen (Gliederung)
- 1.1. Markgrafen von Meißen, Landgrafen von Thüringen, Kurfürsten und Herzöge von Sachsen, Könige von Polen (Gliederung)
- 1.1.3. Kurfürsten und Herzöge von Sachsen (Wettiner) (Gliederung)