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Bau einer neuen Kapelle mit Schulstube zu Eichen
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E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 3. (Ober-) Konsistorium mit Geistlichem und Ehegericht >> 3.8. Kirchspiel Krombach
1789-1792
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Bericht des Pfarrers Klingelhoefer zu Krombach über den Zustand der Kapelle zu Eichen (1789); Niederlegung der mit der Schule verbundenen alten Kapelle zu Eichen und Bau einer neuen Kapelle mit einer darin einzurichtenden Schulstube (1790); Kostenvoranschläge und Berichte des Bauinspektors Sckell über den Kapellenbau; Suppliken der Gemeinden Eichen, Stendenbach und Bockenbach wegen des Baus einer neuen Kapelle und wegen einer dafür erforderlichen Kollekte (1790); Durchführung einer Schüsselkollekte in den nassauischen Fürstentümern für den Kapellenbau in Eichen, mit Verzeichnissen der eingenommenen Kollektengelder (1791-1792); Entnahme von Bauholz für den Neubau der Kapelle zu Eichen aus der Krombacher Kirchenwaldung (1792). Korrespondenten u.a.: Ehrenpastor Klingelhoefer (Krombach), Bauinspektor Sckell (Dillenburg), Justizrat M. Dresler (Siegen), Amtmann Schenck (Hilchenbach), Gerichtsschöffe Höfer (Eichen), von Preuschen (Dillenburg), Amtmann Conradi (Rennerod), L. A. von Schenck (Hadamar), Inspektor Arnold (Herborn), Amtmann Gail (Mengerskirchen), Amtmann Chelius (Marienberg), J. Setzer (Schweißfurth).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.