Korrespondenz Reiner Kunze
Vollständigen Titel anzeigen
1002 Jürgen P. Wallmann, 1002/65
1002 Jürgen P. Wallmann Jürgen P. Wallmann
Jürgen P. Wallmann >> 2.0 Korrespondenzen >> 2.1 Korrespondenzen mit Personen
1973
Enthält: Briefwechsel mit Reiner Kunze, 58 St., 1973 (englische Übersetzung des Gedichtbandes "Zimmerlautstärke"/"With the volume turned down"; Postsendungen an Wallmann mit Beiträgen aus "Neues Deutschland"; Gedichtauswahl Kunze in schwedischer Übersetzung; Ablehnung eines Stipendiums für Kunze verbunden mit dem Kunstpreis (West) Berlin; Besuch Wallmanns in Greiz; Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, Treffen anlässlich der Preisverleihung in München; Teilnahme an einem Internationalen Schriftstellertreffen in Budapest mit R. Kunze, Irmtraud Morgner, Stephan Hermlin, Paul Wiens als DDR-Autoren; Erscheinen einer Lyrikauswahl Kunze in der DDR [Brief mit blauem Siegel. Leipzig: Reclam, 1973 (Reclams Universal-Bibliothek; 553)]; Beitrag Wallmanns über "Brief mit blauem Siegel" u. a. in der Zürcher Tageszeitung "Die Tat"; Repressionen gegen Kunzes Tochter Marcela an der Greizer Oberschule; Preis der 2. Internationalen Schriftstellerkonferenz in Mölle, Schweden und Verweigerung einer Ausreise nach Schweden für R. Kunze und B[ernd] J[entzsch]; Rezeption des Gedichtbandes "Brief mit blauem Siegel" durch die westdeutsche Presse und die DDR Kulturbürokratie; Verweigerung einer Teilnahme Kunzes am VII. Schriftstellerkongress der DDR; Weihnachtsdruck Wallmanns mit Gedichten R. Kunzes; Lesung Kunzes im Ostberliner Haus der Ungarischen Kultur, Lesung in Bonn); Bl. 001-112
Archivale
Wasserzeichen: nein
Brieforiginale Reiner Kunze in der Reiner und Elisabeth Kunze-Stiftung: o. O., o. D. [1973; Angaben zur englischen Übersetzung von "Zimmerlautstärke"/"With the volume turned down"] (Bl. 001); Greiz, o. D. [vor 23.01.1973] (Bl. 002); Greiz, 16.02.1973 [an die Akademie der Künste, Westberlin, Eberhard Roters] (Bl. 009); Budapest, 13.04.1973 (Bl. 021-022); Greiz, 15.04.1973 (Bl. 023); Greiz, 10.06.1973 (Bl. 027); Greiz, 17.06.1973 (Bl. 029); Greiz, 19.06.1973 (Bl. 030); o. O. [Greiz], 24.07.1973 (Bl. 035); Greiz, 21.08.1973 (Bl. 043); Greiz, 21.08.1973 (Bl. 047); Greiz, 05.09.1973 (Bl. 057); Greiz, 14.09.1973 (Bl. 064-065); Greiz, 18.09.1973 (Bl. 066); Greiz, 03.10.1973 (Bl. 079); Greiz, 15.10.1973 (Bl. 082); Greiz, 17.10.1973 (Bl. 083-084); Greiz, 20.10.1973 (Bl. 085); Greiz, 29.10.1973 (Bl. 095); Greiz, 04.12.1973 (Bl. 109); Greiz, 17.12.1973 [Brief von Elisabeth Kunze] (Bl. 111); Greiz, [19.12.1973] (Bl. 112)
Zugangsbeschränkungen: Für die Nutzung gesperrt bis 2033.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:21 MEZ