Kläger: Domkapitel zu Hamburg (Beklagte).- Beklagter: Dr. Jodokus Grave, Kanoniker des Domkapitels zu Hamburg und erzbischöflich bremischer Hof- und Kanzleirat (Kläger) sowie als Nebenbeklagter der Erzbischof von Bremen.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1644) ulteriorum compulsorialium; Zuständigkeit des Reichskammergerichtes und Androhung des Arrests der Einkünfte des Hamburger Domkapitels in einem Streit um die Residenzpflicht der Domherren
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Kläger: Domkapitel zu Hamburg (Beklagte).- Beklagter: Dr. Jodokus Grave, Kanoniker des Domkapitels zu Hamburg und erzbischöflich bremischer Hof- und Kanzleirat (Kläger) sowie als Nebenbeklagter der Erzbischof von Bremen.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1644) ulteriorum compulsorialium; Zuständigkeit des Reichskammergerichtes und Androhung des Arrests der Einkünfte des Hamburger Domkapitels in einem Streit um die Residenzpflicht der Domherren
211-2_H 23
H 793
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> H
1582,1643-1644(1641-1646)
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Barthold Gießenbier. Beklagter: Lt. Johann Walraff. Nebenbeklagter: Dr. Georg Goll.- Instanzen: 1. (Kanzlei des Erzbischofs von Bremen in Stade 1640). 2. Reichskammergericht 1643-1644 (1641-1646).- Darin: Aktenstücke aus dem Prozess des Hamburger Domkapitels gegen den Erzbischof von Bremen vor dem Reichskammergericht 1582; Schutzbrief von 1643 des Kaiseres Ferdinand III. für das Domkapitel zu Hamburg.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11136 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ