"Vayhingen. Situation und Grundriß (der zu) der Herrenalbischen Pfleeg gehörige (aigenthumliche), theilbare und zehendfreyhe Äcker (und Bezürcken, auch der darin befindlichen zehendbare Graß- und Baumgärtten), wie solche in Zelg Entz dem Meß nach befunden worden und von Jeremias Seybolden verpflichten (...) und Feldmesser daselbsten sowohl als die zwey anderen Zelgen Bürg und Flosch (...) und verförttigt worden den 21ten Junii 1741" [o. Gesamttitel; Grundrisse der zur Vaihinger Pflege des Klosters Herrenalb gehörigen Zehntfelder in den Zelgen Flosch, Bürg und Enz]
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"Vayhingen. Situation und Grundriß (der zu) der Herrenalbischen Pfleeg gehörige (aigenthumliche), theilbare und zehendfreyhe Äcker (und Bezürcken, auch der darin befindlichen zehendbare Graß- und Baumgärtten), wie solche in Zelg Entz dem Meß nach befunden worden und von Jeremias Seybolden verpflichten (...) und Feldmesser daselbsten sowohl als die zwey anderen Zelgen Bürg und Flosch (...) und verförttigt worden den 21ten Junii 1741" [o. Gesamttitel; Grundrisse der zur Vaihinger Pflege des Klosters Herrenalb gehörigen Zehntfelder in den Zelgen Flosch, Bürg und Enz]
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, N 1 Nr. 30
A 61b Fl P 9
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, N 1 Land- und Flurkarten betreffend Altwürttemberg
Land- und Flurkarten betreffend Altwürttemberg >> II. Flurkarten und andere Blätter betreffend einzelne Orte
21ten Junii 1741
Grenzen der Zehntfelder, teilweise nicht ausgezogen, sondern nur in das Papier eingedrückt/ Straßen und Wege / Umrisse des Vaihinger Schlosses und der Kirche ins Papier eingedrückt / tabellarische Legenden sowohl der eigenen wie der teilbaren zur Herrenalber Pflege gehörigen Zehntfelder, der zehntfreien Widemgüter sowie einiger Gras- und Baumgärten, jeweils mit Flächenangaben
65 x 49 (Höhe x Breite)
Autor/Fotograf: Jeremias Seybold, verpflichteter Geometer und Feldmesser zu Vaihingen
Karten und Pläne
Schaden: vergilbt, stockfleckig, brüchig, z.T. an den Rändern etwas beschnitten, stark verblasst
Ausführung: Federzeichnung; handkoloriert
Orientierung: o. Or. [ca. O]
Originalmaßstab: 100 Ruten = 7,2 cm
Maßstab: 1 : 6.300
Ausführung: Federzeichnung; handkoloriert
Orientierung: o. Or. [ca. O]
Originalmaßstab: 100 Ruten = 7,2 cm
Maßstab: 1 : 6.300
Jeremias Seybold nennt sich im Titel der Karte N 1 Nr. 30 als Autor aller drei Karten (auch N 1 Nr. 28 und N 1 Nr. 29). Er hat sie aber offerisichtlich nicht oder nur zum Teil auch selbst gezeichnet. Auf jeden Fall begegnen zwei verschiedene Hände, von denen eine die Blätter der Zelgen Bürg und Flosch, die andere das Blatt der Zelg Enz gezeichnet hat. Welche der beiden eventuell dem Autor zuzurechnen ist, lässt sich anhand der hier vorliegenden Karten nicht entscheiden. Da weiteres Vergleichsmaterial nicht bekannt ist, muß die Frage zunächst offenbleiben.
Seybold, Jeremias, Feldmesser
Vaihingen an der Enz LB
Herrenalber Pflege zu Vaihingen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
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