Heinrich Eirich, B. zu Vaihingen, gemäß einer Urkunde vom 23. Dez. 1525 sein Leben lang des Landes verwiesen, auf Bitten seiner Frau und Freunde mit der Erlaubnis begnadigt, wieder zurückkehren zu dürfen, schwört U. und verspricht, sich des Trinkens zu mäßigen, sich in keiner öffentlichen Wirtschaft mehr zu zeigen, keine hohe Wehr mehr zu tragen, gehorsam zu sein und der Obrigkeit und Ehrbarkeit anzuhängen.
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Heinrich Eirich, B. zu Vaihingen, gemäß einer Urkunde vom 23. Dez. 1525 sein Leben lang des Landes verwiesen, auf Bitten seiner Frau und Freunde mit der Erlaubnis begnadigt, wieder zurückkehren zu dürfen, schwört U. und verspricht, sich des Trinkens zu mäßigen, sich in keiner öffentlichen Wirtschaft mehr zu zeigen, keine hohe Wehr mehr zu tragen, gehorsam zu sein und der Obrigkeit und Ehrbarkeit anzuhängen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 U 6349
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 Urfehden
Urfehden >> 12. Band 12: Vaihingen - Waiblingen, Stadt/ Amt / Vogtei/ Forst, auch außeramtliche Orte >> 12.1 Vaihingen >> 12.1.1 Vaihingen, Stadt
1527 Oktober 13
1 U
Urkunden
Siegler: 1) Conlin Machtolf, Bm. 2) Philipp Schertlin, des Gerichts zu Vaihingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 Pap. S.
Anmerkungen: vgl. U 6348
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 2 Pap. S.
Anmerkungen: vgl. U 6348
Eirich, Heinrich
Vaihingen an der Enz LB
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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