Goswin Anton Spiegel zum Desenberg und Canstein, V
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Telgte U Stadt Telgte Urkunden, 433
Telgte U Stadt Telgte Urkunden Stadt Telgte Urkunden
Stadt Telgte Urkunden
1760 Aug. 4
Regest: Goswin Anton Spiegel zum Desenberg und Canstein, Vizedominus des Domkapitels zu Münster etc. und weltlicher Hofrichter zu Münster, erteilt den Bürgermeistern, dem Rat und den Gilden der Stadt Telgte das Mandat, einen Kamp, den die Eheleute Philipp Witteler aus dem Ksp. Westbevern im Jahre 1758 ebenda in der Bauerschaft Vadrup, zwischen Wiwels Kämpen, dessen Garten und Schulte Natrups Wiesen gelegen, für 160 Taler angekauft haben, einzuhändigen, da derjenige, welcher den Kamp vorher unterhatte, ihn vorenthielte und nicht einräumen wollte.
Ausf.-Papier; Oblatensg. des Gerichts, Unterschrift des Notars Friedrich Christian Middendorf. - In dorso 1. Insinuationsvermerk (1760 September 11) über Einhändigung des Mandats an Bürgermeister Middendorf zu Telgte im Beisein der Zeugen Peter Tombockel und Johann Heinrich Schwerbrock durch Notar Johann ChristOph Weppeler. - 2. Das gleiche an sämtliche Gilden zu Telgte im Beisein der Zeugen Bernhard Heinrich Wieneker und Arnold Schwerbrock (1760 September 13).
Urkunden
Rechtsstatus: Schenkung;Depositum;Amtliche Abgabe
Münster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:09 MEZ