Friedrich Wilhelm Fröhlich an Karl Weltzien
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27072 Nachlass Karl Weltzien
27072 Nachlass Karl Weltzien >> 1 Korrespondenzstücke in der alphabetischen Folge der Absender >> 1.47 Fröhlich, Friedrich Wilhelm (*1805, +1869)
1862 Mai 13, Karlsruhe
Enthält: (1r) Fröhlich erhielt Weltziens Brief vom 11. Mai. Fröhlich wird die dienstliche Angelegenheit bei passender Gelegenheit dem "Ministerialpräsidenten" übergeben. Hauptanlass von Weltziens Fürsprache ist die Direktorenwahl. Fröhlich will die "richtige Anschauung und Würdigung der Sachlage" herbeiführen. Die periodische Amtsdauer eines Direktors endet mit dem Schuljahr. Im vorliegenden Fall geht es nicht um "Fragen von irgend prinzipiellem Belang", vielmehr muss eine Einzelfalllösung gefunden werden. Weltzien habe selbst bemerkt, dass der Direktor (der Polytechnischen Schule Karlsruhe Ferdinand Redtenbacher) ""todkrank"" sei. (1v) Die "Angelegenheit afficirte" Weltzien. Fröhlich sieht in Anbetracht des schweren Leidens des Direktors und in Anbetracht von dessen Verdiensten "jede nur immer mögliche schonende Behandlung dringend geboten". Fröhlich sendet die über Richard Müller eingereichten Unterlagen beiliegend zurück. Müller sprach selbst vor und erklärte, "unter keinen Umständen und in keinem Fall sich von der Annahme der ihm zugedachten Stelle abwendig machen zu lassen". Müller muss sich mit seinem Entlassungsgesuch an den "vorgesetzten Fachschulvorstand" wenden.
1 Blatt
Handschriften
Karlsruhe/DE
07.03.2025, 09:23 MEZ
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