Die Exklusion des wertheimischen Gesandten Philipp Reinhard auf dem Grafentag in Rothenburg wegen Differenzen mit den castellischen Sekretären Rüdenhausen und Nußholden beim Kreistag in Nürnberg u.a. wegen strittiger Rang-und Statusfragen und damit zusammenhängender Beleidigungen
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 48 Nr. 73
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 48 Reichsritterschaft und Grafenkollegium
Reichsritterschaft und Grafenkollegium >> 3. Das fränkische Grafenkolleg >> 3.1 Korrespondenzen
1611-1612, 1636
Enthält v.a. : Korrespondenzen zwischen Wolfgang und Gottfried von Castell, Schenk Albrecht von Limpurg sowie Wolfgang Ernst von Löwenstein-Wertheim und Johann Dietrich von Löwenstein-Wertheim-Rochefort
Enthält auch: Protest der Grafen von Castell gegen das Verhalten des löwenstein-wertheimischen Kreistagsabgeordneten Tobias Appoldt. Dieser hatte den Vorrang der Grafen von Castell gegenüber den Grafen von Löwenstein-Wertheim beim Votieren im Kreistag angezweifelt
Enthält auch: Protest der Grafen von Castell gegen das Verhalten des löwenstein-wertheimischen Kreistagsabgeordneten Tobias Appoldt. Dieser hatte den Vorrang der Grafen von Castell gegenüber den Grafen von Löwenstein-Wertheim beim Votieren im Kreistag angezweifelt
1,5 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ