Verkauf von Erbzinsen zu Treysa an Cappel durch eine Homberger Bürgerin
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Urk. 18, 546
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1493 Apr. 15
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1490-1499
1493 April 15
Ausf. Perg. - RundSg. Johann Rückersfelds anh., Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.298 Nr.7
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini 1493, feria tercia proxima post dominicam Quasimodogeniti
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Margarethe, Witwe Albert Rückersfelds (Ruckersfeldis), Bürgerin zu Homberg, bekundet für sich und ihre Erben, daß sie mit Wissen und Einverständnis ihrer mündigen Kinder Henne, Klaus, Else, Anne und Barbara (Barben) erblich und auf ewig ihre jährlich zu Martini in und vor der Stadt Treysa fallenden Erbzinsen an Schillingen, Pfenniggülte (peniggulde), Unschlitt und Fastnachtshühnern aus Häusern, Hofreiten, Gärten, Mühlen, Brot- und Fleischhütten Abt Johann, Prior und dem Konvent zu Cappel Prämonstratenserordens und ihren Nachkommen für eine bezahlte Summe Geldes verkauft hat. Margarethe sagt das Stift dieser Summe ledig und los, setzt es in ewigen Besitz der genannten Zinsen ein (inn eyne rechte ruweliche eygen ewige gewere vnd besiczunge der vorgenanten czinße) wie sie sie selbst bisher besessen hatte, verzichtet mit Hand und Mund und gibt das Währschaftsversprechen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (Um 1525) Ruckersuelde ober die erweczinß zcu Treisa. (Inventar 1527) Cxiii
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Rückersfeld, Schwager Margarethes, auf Bitte der Ausstellerin und ihrer Kinder
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.279
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Margarethe, Witwe Albert Rückersfelds (Ruckersfeldis), Bürgerin zu Homberg, bekundet für sich und ihre Erben, daß sie mit Wissen und Einverständnis ihrer mündigen Kinder Henne, Klaus, Else, Anne und Barbara (Barben) erblich und auf ewig ihre jährlich zu Martini in und vor der Stadt Treysa fallenden Erbzinsen an Schillingen, Pfenniggülte (peniggulde), Unschlitt und Fastnachtshühnern aus Häusern, Hofreiten, Gärten, Mühlen, Brot- und Fleischhütten Abt Johann, Prior und dem Konvent zu Cappel Prämonstratenserordens und ihren Nachkommen für eine bezahlte Summe Geldes verkauft hat. Margarethe sagt das Stift dieser Summe ledig und los, setzt es in ewigen Besitz der genannten Zinsen ein (inn eyne rechte ruweliche eygen ewige gewere vnd besiczunge der vorgenanten czinße) wie sie sie selbst bisher besessen hatte, verzichtet mit Hand und Mund und gibt das Währschaftsversprechen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (Um 1525) Ruckersuelde ober die erweczinß zcu Treisa. (Inventar 1527) Cxiii
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Rückersfeld, Schwager Margarethes, auf Bitte der Ausstellerin und ihrer Kinder
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.279
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ