Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden, 193
Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden Stadt Beckum Urkunden
Stadt Beckum Urkunden
1520 April 28
Regest: Vor Thomas Davensberch und Herman Nyehues de junge, Bürgermeistern und dem Rat der Stadt Beckum (Beckem) erscheinen Johan Kothe, Richter, Hinrick Vlogel, Herman Caldewege und Johan Davensberch, Verwahrer und Templerer der Beckumer Kirche, und verkaufen an Hinrick Evinckhuese, Altbürgermeister, und dessen Frau Grete 1 Morgen Land der Beckumer Kirche zu 2 Mudde Weizeneinsaat vor Beckum auf dem Eyllem anders genant auf dem Holderen neben Johan Kothen Kamp und dem genannten Hinrick Evinckhuese. Die Verkaufssumme soll für den Neubau der Kirche (to dem nygen bouwen und tymmer) verwendet werden. Die Verkäufer geloben Währschaft. Ankündigung des Stadtsiegels.
1) Ausfertigung, Pergament 26 x 15 cm (Hand des Stadtschreibers Johan Stake), die Urkunde ist am unteren Rand an drei Stellen zerstört, jedoch nur geringe Textverluste; Siegel ab. Rückseite: Signaturen:
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 193
2) Abschrift.
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum A 35, Bl. 11'-23'
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 193
2) Abschrift.
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum A 35, Bl. 11'-23'
Urkunden
saterßdagh nast suncte Marcens daghe des hilligen ewangelisten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:42 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland