Urkunde 47
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5WV 021B Stift St. Goar Stift St. Goar
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28.7.1538
Regest: Vor Schultheiß und Schöffen des Gerichts zu Oberwalmach (Ober-Wallmenach) verkaufen die Eheleute Henn Fait und Anna und Thonges Fait und Greth dem Dechanten, den Stiftsherrn und Vikaren des Stifts zu Santgwer in ihre Präsenz 2 Gulden Jahrzins (auf den 28. Juli) für 40 Gulden und setzen als Unterpfand ihre eigenen Güter; und zwar Henn Fait: 1 Wiese gen. die Forstwiese (Angrenzer: oben und unten Meister Thiel Zymmerman) 1 Wiese im Grunde zu Beichart (Angrenzer: oben Heyntzen Hans zu Oberwelmach, unten Thonges Fait), 1 Wiese ebenda (Angrenzer: oben und unten Adam von Lauthern), drei Teile des neuen Gartens im selben Grunde, 1 sadelwiesen ebenda neben den Junkern von Girstein; Thonges Fait: 1 Wiese zu Buch (Anlieger: oben Hen Ruln, unten Fuchs Peter), 1 Wiese in Bichart, (Anlieger: unten Henrichs Adam). Es siegelt der Pfarrer Jodocus daselbst. Datum uff Sant Pantalionis tag im jar 1538. Org. (deutsch) Perg. Siegel-Bruchstück (nichts mehr zu erkennen) an Perg.-streifen.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:30 MEZ