Investitur des Steinfelder Chorherrn Palmarius Wirich als Pastor zu Wehr. Der Judex und Kommissar des Wilhelm Quad zu Landskron, Kanonikers und Archidiakons der Trierer Kirche tituli s. Castoris in Karden, bekundet: Balthasar Panhaußen, Abt von Steinfeld, hat ihm Palmarius Wirichius, Konkanoniker des Klosters Steinfeld, für die Pfarrkirche in Wehr präsentiert, nachdem sie durch den Tod ihres letzten Inhabers des geistlichen Herrn Johann Merckensis frei geworden war. Er investiert ihn durch Aufsetzen seines Biretts. Es siegelt der Aussteller mit dem größeren Siegel und seinem am Rand aufgedrückten Dekretsiegel. Zeugen: Wilhelm von Daun (Daunensis), Kanoniker und Scholaster von St. Kastor in Koblenz, Peter Greiff, famulus domesticus des Ausstellers. Unterschrift des Notars und vereidigten Schreibers der Kurie in Koblenz Cornelius Kolb.
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Investitur des Steinfelder Chorherrn Palmarius Wirich als Pastor zu Wehr. Der Judex und Kommissar des Wilhelm Quad zu Landskron, Kanonikers und Archidiakons der Trierer Kirche tituli s. Castoris in Karden, bekundet: Balthasar Panhaußen, Abt von Steinfeld, hat ihm Palmarius Wirichius, Konkanoniker des Klosters Steinfeld, für die Pfarrkirche in Wehr präsentiert, nachdem sie durch den Tod ihres letzten Inhabers des geistlichen Herrn Johann Merckensis frei geworden war. Er investiert ihn durch Aufsetzen seines Biretts. Es siegelt der Aussteller mit dem größeren Siegel und seinem am Rand aufgedrückten Dekretsiegel. Zeugen: Wilhelm von Daun (Daunensis), Kanoniker und Scholaster von St. Kastor in Koblenz, Peter Greiff, famulus domesticus des Ausstellers. Unterschrift des Notars und vereidigten Schreibers der Kurie in Koblenz Cornelius Kolb.
AA 0512, 272
AA 0512 Steinfeld, Abtei, Urkunden
Steinfeld, Abtei, Urkunden >> 1. Urkunden
1590 Mai 16
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Ausstellort: Koblenz
Ausfertigung (Pergament, Latein) - Beide Siegel ab - Rückvermerke: Investitura Wehr (17. Jh.); 1590 pro Palmario Wirichio (18. Jh., Michael Kuell) - Alte Signatur (18. Jh.): Caps. 127 N. 1 Litt. A
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:08 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Steinfeld, Urkunden AA 0512 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)