Gelegentlich der feierlichen Übergabe der neuerbauten Jagstbrücke von Dörzbach, am 3. Dezember 1887, wurden zwei gleichlautende Urkunden erstellt, eine wurde im ortsseitigen Flußpfeiler an der flußabwärts liegenden Stirne, eingemauert, die 2. Urkunde in der Gemeindeverwaltung aufbewahrt. Es wird erwähnt, daß fast an gleicher Stelle 1764 eine steinerne Brücke erbaut wurde, die 1784 teilweise einstürzte und erneuert werde mußte. Seit dem Hochwasser vom 27. Dezember 1882 befand sich die Brücke in gefahrdrohendem Zustand und mußte durch einen Neubau ersetzt werden. In der Urkunde finden sich kurze Angaben zur Geimeinde Dörzbach, zu den Ernteerträgen im Jahre 1887, und einigen Lebensmittelpreisen. Unterzeichner: Oberamtmann Schwend (Künzelsau), Schulheiß Wägelein, Mitglieder des Gemeinderats und des Bürgerausschußes; für die Bauleitung: Baumeister Carl Münzenmayer (Stuttgart)
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Gelegentlich der feierlichen Übergabe der neuerbauten Jagstbrücke von Dörzbach, am 3. Dezember 1887, wurden zwei gleichlautende Urkunden erstellt, eine wurde im ortsseitigen Flußpfeiler an der flußabwärts liegenden Stirne, eingemauert, die 2. Urkunde in der Gemeindeverwaltung aufbewahrt. Es wird erwähnt, daß fast an gleicher Stelle 1764 eine steinerne Brücke erbaut wurde, die 1784 teilweise einstürzte und erneuert werde mußte. Seit dem Hochwasser vom 27. Dezember 1882 befand sich die Brücke in gefahrdrohendem Zustand und mußte durch einen Neubau ersetzt werden. In der Urkunde finden sich kurze Angaben zur Geimeinde Dörzbach, zu den Ernteerträgen im Jahre 1887, und einigen Lebensmittelpreisen. Unterzeichner: Oberamtmann Schwend (Künzelsau), Schulheiß Wägelein, Mitglieder des Gemeinderats und des Bürgerausschußes; für die Bauleitung: Baumeister Carl Münzenmayer (Stuttgart)
Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, GemA Doe 1 U 14
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, GemA Doe 1 Bestand Dörzbach I
Bestand Dörzbach I >> 1. Urkunden
1887 (1887 Dezember 3)
Urkunden
Ausstellungsort: Dörzbach
Überlieferungsart: Ausfertigung
Überlieferungsart: Ausfertigung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:21 MEZ