Herzog Albrecht IV. von Bayern erneuert für Leonhardt Seestaler genannt Pfennigmann und dessen männliche Nachkommen die von seinem Vater, Herzog Albrecht III., ausgestellte Verschreibung der Feste Dachenstein [Tachenstein] bei Rüettenburg für 600 fl. mit der Auflage, in sechs Jahren 200 fl. in die Feste zu verbauen. Zubehör: Hofbau zu Harlanten [Harlanden], den Georg Seger baut; Holzmark Spechtenberg; Wiesmahden Eglsee und Tannhauserin bei Eggersperg [Eggersberg], Weyer oberhalb der Halsmühl; Fischwasser in der Schambach von der Halsmühl bis zum Grund des Pfarrers von Schambach. Öffnungsrecht des Herzogs. S: A.
Vollständigen Titel anzeigen
Herzog Albrecht IV. von Bayern erneuert für Leonhardt Seestaler genannt Pfennigmann und dessen männliche Nachkommen die von seinem Vater, Herzog Albrecht III., ausgestellte Verschreibung der Feste Dachenstein [Tachenstein] bei Rüettenburg für 600 fl. mit der Auflage, in sechs Jahren 200 fl. in die Feste zu verbauen. Zubehör: Hofbau zu Harlanten [Harlanden], den Georg Seger baut; Holzmark Spechtenberg; Wiesmahden Eglsee und Tannhauserin bei Eggersperg [Eggersberg], Weyer oberhalb der Halsmühl; Fischwasser in der Schambach von der Halsmühl bis zum Grund des Pfarrers von Schambach. Öffnungsrecht des Herzogs. S: A.
Schlossarchiv Sandersdorf Urkunden 18
Schlossarchiv Sandersdorf Urkunden
Schlossarchiv Sandersdorf Urkunden
03. Februar 1479
Schlossarchiv Sandersdorf Urkunden
Urkunden
Ausstellungsort: München
Originaldatierung: Geben an sant Blasientag
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1479
Monat: 2
Tag: 3
Äußere Beschreibung: Abschr. (1612), Pap. (4 Blatt)
Originaldatierung: Geben an sant Blasientag
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1479
Monat: 2
Tag: 3
Äußere Beschreibung: Abschr. (1612), Pap. (4 Blatt)
Tachenstein (Ruine bei Riedenburg)
Harlanden (Lkr. Riedenburg)
Eggersberg (Lkr. Riedenburg)
Schambach (Lkt. Riedenburg)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 12:05 MEZ