Ummeln 6 Tiemann Stein_1
Dokumentarfilm
Der Film zeigt eine Massenveranstaltung der Gemeinde Ummeln im Oktober des Jahres 1933. Es handelt sich um die feierliche Einweihung des sogenannten Tiemann-Steins. Dieser wurde im Gedenken an den ermordeten Landpolizisten August Tiemann errichtet, der etwas mehr als ein Jahr zuvor von einer Bande Raubmörder, die er nahe Isselhorst gestellt hatte, erschossen worden war. Auch diese Veranstaltung ist, wie aus dem Film deutlich wird, bereits von der lokalen NSDAP symbolisch vereinnahmt worden, was insbesondere an der Symbolik und der Präsenz der Parteifunktionäre deutlich wird. Zu Beginn ist die Feststraße in der Nähe des Tatortes zu sehen. Der Kreisleiter Hanns Löhr marschiert im Beisein einiger SA-Leute durch die Menge. Genau wie der Polizeichef und der damalige Landrat, August Beckhaus, hält er später eine Ansprache an die Menge, in der sich auch Verwandte, Kollegen und Freunde Tiemanns befinden. Während der Ansprache des Landrates wird der Gedenkstein, der heute noch zu besichtigen ist, enthüllt. Die Feier wird von einem Musikkorps begleitet.
Tiemann-Stein
August Tiemann
Gedenkfeier
Gedenkstein
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Drittes Reich
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Hinterbliebene
Kollege
Feststraße
Girlande
Dekoration
SA
Kreisleiter
Hanns Löhr
Chor
Landrat
August Beckhaus
Hakenkreuzfahne
Hakenkreuz
Rede
Ansprache
Uniform
Baum
Hitlergruß
Polizeistern
Ummeln (Bielefeld)
Geistige Schöpfung
Unbekannt
Herstellung
1933
Veröffentlichung
Bielefeld, Frank-Becker-Stiftung
Filmsammlung Ummeln
3:42 min.
Die Digitalisierung wurde gefördert durch die Deutsche Digitale Bibliothek aus Mitteln des Programms „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
UM. 002
10.03.2025, 10:51 AM CET
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