Korrespondenz 1975, A-Z
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/40 Bü 34
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/40 Nachlass Dr. Richard Schmid, Präsident des Oberlandesgerichts Stuttgart (* 1899, + 1986)
Nachlass Dr. Richard Schmid, Präsident des Oberlandesgerichts Stuttgart (* 1899, + 1986) >> 2. Korrespondenz
30. November 1974- 31. Dezember 1975
Enthält u.a.:
a) Korrespondenz zur politischen und publizistischen Tätigkeit u.a. mit Wolfram Schütte (Frankfurter Rundschau, betreffend eine Rezension Richard Schmids über Bücher zum Werk von Karl Kraus), Richard Nann und Josef Doppstadt (betreffend die Teilnahme an einer Veranstaltung des Kreisverbandes Alb-Donau der Jungsozialisten in der SPD über das Thema "Gefahr für den Rechtsstaat - von woher?"), der Zeitschrift "Merkur" (betreffend v.a. Artikel Richard Schmids über den Baader-Meinhof-Prozess), der Wochenzeitung "Die Zeit" (betreffend die Rezension verschiedener Bücher)
b) Privatkorrespondenz u.a. mit Richard Best (betreffend den Delius-Siemens-Prozess, das Bundesverfassungsgerichtsurteil zu "Mephisto" von Klaus Mann sowie andere juristische Urteile bzgl. literarischer Texte), Dr. Fritz Landenberger (betreffend Karl Kraus), Wolfgang Luthardt (betreffend die Beziehungen Richard Schmids zu Otto Kirchheimer), Johannes Meister (betreffend das Jugendstrafrecht), Heinz Menne (betreffend das Rauchen in öffentlicher Gerichtssitzung), Ernst Planck (betreffend Fragen der internationalen Politik und Justiz sowie der Entwicklung des Sozialismus)
a) Korrespondenz zur politischen und publizistischen Tätigkeit u.a. mit Wolfram Schütte (Frankfurter Rundschau, betreffend eine Rezension Richard Schmids über Bücher zum Werk von Karl Kraus), Richard Nann und Josef Doppstadt (betreffend die Teilnahme an einer Veranstaltung des Kreisverbandes Alb-Donau der Jungsozialisten in der SPD über das Thema "Gefahr für den Rechtsstaat - von woher?"), der Zeitschrift "Merkur" (betreffend v.a. Artikel Richard Schmids über den Baader-Meinhof-Prozess), der Wochenzeitung "Die Zeit" (betreffend die Rezension verschiedener Bücher)
b) Privatkorrespondenz u.a. mit Richard Best (betreffend den Delius-Siemens-Prozess, das Bundesverfassungsgerichtsurteil zu "Mephisto" von Klaus Mann sowie andere juristische Urteile bzgl. literarischer Texte), Dr. Fritz Landenberger (betreffend Karl Kraus), Wolfgang Luthardt (betreffend die Beziehungen Richard Schmids zu Otto Kirchheimer), Johannes Meister (betreffend das Jugendstrafrecht), Heinz Menne (betreffend das Rauchen in öffentlicher Gerichtssitzung), Ernst Planck (betreffend Fragen der internationalen Politik und Justiz sowie der Entwicklung des Sozialismus)
1 Bü
Archivale
Best, Richard, Doktorand, Bodenheim
Doppstadt, Josef, Rechtsanwalt, Jungsozialist
Meister, Johannes, Michelfeld-Kiesberg
Menne, Heinz, Amtsrichter, Gelsenkirchen
Nann, Richard; Jungsozialist
Planck, Ernst, Stuttgart (Oberlandesgericht)
Baader-Meinhof-Prozesse
Delius-Siemens-Prozess
Die Zeit (Wochenzeitung)
Frankfurter Rundschau (Tageszeitung)
Jugendstrafrecht
Jungsozialisten, Kreisverband Alb-Donau
Justiz; Baader-Meinhof-Prozesse
Justiz; Delius-Siemens-Prozess
Justiz; internationale
Justiz; Rauchen in öffentlicher Gerichtssitzung
Mephisto. Roman einer Karriere (Roman von Klaus Mann)
Merkur (Zeitschrift)
Politik; internationale
Rechtsstaat
Sozialismus
SPD; Kreisverband Alb-Donau, Jungsozialisten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ