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Persönliche und Disziplinarangelegenheiten der Studierenden der Technischen Hochschule Berlin, Bd. 2
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Kultusministerium >> 06 Technische Hochschulen, Handelshochschulen, Akademie Posen und Materialprüfungsamt Berlin >> 06.02 Technische Hochschule Berlin >> 06.02.08 Angelegenheiten der Studierenden, Disziplin, Vereinigungen, Polizei-, Justiz- und Logissachen. Militärangelegenheiten
1921 - 1925
Enthält:
- Gewährung von freien Eintritt in die Berliner Museen für Hörer der kunstgeschichtlichen Vorlesungen des Prof. [...] Bocks, 1921
- Meldung der persönlichen Daten der Studierenden Valentin und Valerian Beckmann an das Generalkonsulat Estlands, 1921
- Einführung eines Begleitscheins zur Erfassung der Daten der Studierenden, 1921
- Ausschluss des Studierenden Paul Novak, 1921
- Widerrufung der Zulassung der Studierenden Josef Riemer und Franz Farago zum Studium, 1922
- Einführung von Erkennungskarten für Studierende mit einjähriger Geltungsdauer, 1922
- Ausschluss von Studierenden französischer, belgischer, litauischer und polnischer Nationalität, 1922
- Verlust des Fahrrads des Walter Lamprechts, 1923
- Einführung einer Ausweiskarte für Studierende mit Lichtbild und einer Geltungsdauer von neun Semestern, 1923
- Verlängerung der Weihnachtsferien um einer Woche zur Einsparung von Heiz- und Beleuchtungskosten, 1923
- Diskriminierung von jugoslawischen Studierenden, 1924
- Beglaubigungen, darunter Hans Blossfeld, [...] Kassemdbourad sowie Alexander Gelblum,1925
- Abhaltung von Wahlreden in den Hörsälen, 1924.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.