Supplicationis Auseinandersetzung um kirchlichen Beistand
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(1) 3270
Wismar S 313 (W S 9 n. 313)
Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 >> 18. 1. Kläger R
(1745) 22.02.1745-23.02.1745
Kläger: (2) Rittmeister A. von Sperling auf Rubow
Beklagter: Pastor Sastrow zu Neukloster
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Carl Christoph Gröning (A & P)
Fallbeschreibung: Der Kl. hat, solange er auf seinem Gut Rubow gewohnt hat, mit seiner Familie und seinem Personal beim Präpositus Heinow in Hohen Viecheln die Kirche besucht. Als er im Sommer 1744 auf sein Gut Buchholz umgezogen ist, hat er darauf vertraut, von Pastor Susemihl in Retgendorf betreut zu werden. Präpositus Heinow erwirkte jedoch einen Beschluß des Superintendenten von Parchim, Polchow, daß der Kl. weiterhin von Hohen Viecheln aus betreut werden soll und Susemihl ihn abzuweisen habe. Die Schweriner Justizkanzlei bestätigt die Sehweise des Parchimer Superintendenten, kaiserliche Kommissionen, die der Kl. erbeten hat, sind noch zu keiner Entscheidung gekommen, weshalb der Kl. das Tribunal bittet, dem Bekl. als nächstgelegenem Pfarrer in den schwedischen Reichslehen aufzutragen, ihn von Neukloster aus zu betreuen bzw. in dringenden Fällen kirchliche Handlungen wie Taufen auf seinem Gut vorzunehmen. Die Antwort des Tribunals erhellt nicht, da in der Akte auf ein Protokoll vom 23.02.1745 verwiesen wird, das nicht beiliegt.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1745
Prozessbeilagen: (7) Untersuchungsauftrag von Herzog Carl Leopold an Konsistorialrat Mathias Benonius Hering, Superintendent Jacob Bernhard Polchow und Sekretär Jacob Emmerich vom 13.01.1745; Schreiben der Kommission an Präpositus Gätke und Pastor Susemihl vom 23.01.1745; Mandate der herzoglich mecklenburgischen Regierung an Präpositus Heinow und Pastor Susemihl, Schwerin vom 10.02.1745; Bericht des Notars Joachim Heinrich Schnobel über den Krankenstand auf Rubow vom 18.02.1745
Beklagter: Pastor Sastrow zu Neukloster
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. Carl Christoph Gröning (A & P)
Fallbeschreibung: Der Kl. hat, solange er auf seinem Gut Rubow gewohnt hat, mit seiner Familie und seinem Personal beim Präpositus Heinow in Hohen Viecheln die Kirche besucht. Als er im Sommer 1744 auf sein Gut Buchholz umgezogen ist, hat er darauf vertraut, von Pastor Susemihl in Retgendorf betreut zu werden. Präpositus Heinow erwirkte jedoch einen Beschluß des Superintendenten von Parchim, Polchow, daß der Kl. weiterhin von Hohen Viecheln aus betreut werden soll und Susemihl ihn abzuweisen habe. Die Schweriner Justizkanzlei bestätigt die Sehweise des Parchimer Superintendenten, kaiserliche Kommissionen, die der Kl. erbeten hat, sind noch zu keiner Entscheidung gekommen, weshalb der Kl. das Tribunal bittet, dem Bekl. als nächstgelegenem Pfarrer in den schwedischen Reichslehen aufzutragen, ihn von Neukloster aus zu betreuen bzw. in dringenden Fällen kirchliche Handlungen wie Taufen auf seinem Gut vorzunehmen. Die Antwort des Tribunals erhellt nicht, da in der Akte auf ein Protokoll vom 23.02.1745 verwiesen wird, das nicht beiliegt.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1745
Prozessbeilagen: (7) Untersuchungsauftrag von Herzog Carl Leopold an Konsistorialrat Mathias Benonius Hering, Superintendent Jacob Bernhard Polchow und Sekretär Jacob Emmerich vom 13.01.1745; Schreiben der Kommission an Präpositus Gätke und Pastor Susemihl vom 23.01.1745; Mandate der herzoglich mecklenburgischen Regierung an Präpositus Heinow und Pastor Susemihl, Schwerin vom 10.02.1745; Bericht des Notars Joachim Heinrich Schnobel über den Krankenstand auf Rubow vom 18.02.1745
Akten
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
29.10.2025, 11:26 AM CET