Fenne, Witwe des Berndt Kleinschmidt, quittiert dem Grafen Enno von Ostfriesland und Rietberg die Rückzahlung von 15 Talern Schuldanteil an ihren Forderungen an die verstorbene Gräfin Agnes von Hoya und Rietberg. Es unterschreiben: die Ausstellerin und ihr Sohn Peter Kleinschmidt, Werner Henrici und Johann Gerdes Ausstellungsort: Esens 4 Unterschriften
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Fenne, Witwe des Berndt Kleinschmidt, quittiert dem Grafen Enno von Ostfriesland und Rietberg die Rückzahlung von 15 Talern Schuldanteil an ihren Forderungen an die verstorbene Gräfin Agnes von Hoya und Rietberg. Es unterschreiben: die Ausstellerin und ihr Sohn Peter Kleinschmidt, Werner Henrici und Johann Gerdes Ausstellungsort: Esens 4 Unterschriften
NLA HA, Rep. 1, Nr. 925
Rep. 1, Nr. 721
Organisations- und Aktenzeichen: Rietberg 59
Rep. 1 Große Urkundensammlung
Große Urkundensammlung >> 2 Urkundensammlungen >> 2.1 Schuldverschreibungen >> 2.1.2 aus dem Harlingerland
30.10.1592
Verzeichnung
Gerdes, Johann, in Emden
Henrici, Werner, Notar
Kleinschmidt, Bernt
Kleinschmidt, Fenne
Kleinschmidt, Peter
Ostfriesland, Enno III. Graf von
Rietberg, Agnes Gräfin von
Esens, Ausstellungsort der Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:29 MESZ
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