Franz Albrecht Fürst zu Oettingen-Spielberg, kaiserlicher Geheimer Rat und Kämmerer, belehnt nach dem Tod von Ignatius Graf zu Oettingen-Wallerstein als ältester regierender Graf und Lehenadministrator der Grafschaft Oettingen nach dem Tod von Adam (Philipp Adam Sigmundt) Schenk Freiherr von Stauffenberg seinen Bruder Karl Christof (Sebastian Karl Christoph) Schenk Freiherr von Stauffenberg mit dem hinteren und vorderen Steinhaus in Amerdingen (Ammertingen), so weit der Graben reicht, den Vorhöfen, Scheunen und Ettern, dem oberen Baumgarten, der Fischgrube und mit weiteren Gütern und Stücken in Amerdingen als Mannlehen, die von der Grafschaft Oettingen zu Lehen rühren und deren Bebauer, Anstößer und Zinsleistungen und Anstößer genannt werden. Alle diese Güter und Rechte werden Karl Christof Schenk Freiherr von Stauffenberg nach dem Lehenrecht der Grafschaft Oettingen verliehen, der durch seinen Vogt Michael Thurner aus Amerdingen schwört, seiner Lehensherrschaft treu zu sein, Schaden von ihr abzuwenden, ihren Nutzen zu fördern und sich wie ein guter Lehensmann gegenüber seinen Lehensherren zu verhalten, deren Rechte nicht eingeschränkt werden.
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Franz Albrecht Fürst zu Oettingen-Spielberg, kaiserlicher Geheimer Rat und Kämmerer, belehnt nach dem Tod von Ignatius Graf zu Oettingen-Wallerstein als ältester regierender Graf und Lehenadministrator der Grafschaft Oettingen nach dem Tod von Adam (Philipp Adam Sigmundt) Schenk Freiherr von Stauffenberg seinen Bruder Karl Christof (Sebastian Karl Christoph) Schenk Freiherr von Stauffenberg mit dem hinteren und vorderen Steinhaus in Amerdingen (Ammertingen), so weit der Graben reicht, den Vorhöfen, Scheunen und Ettern, dem oberen Baumgarten, der Fischgrube und mit weiteren Gütern und Stücken in Amerdingen als Mannlehen, die von der Grafschaft Oettingen zu Lehen rühren und deren Bebauer, Anstößer und Zinsleistungen und Anstößer genannt werden. Alle diese Güter und Rechte werden Karl Christof Schenk Freiherr von Stauffenberg nach dem Lehenrecht der Grafschaft Oettingen verliehen, der durch seinen Vogt Michael Thurner aus Amerdingen schwört, seiner Lehensherrschaft treu zu sein, Schaden von ihr abzuwenden, ihren Nutzen zu fördern und sich wie ein guter Lehensmann gegenüber seinen Lehensherren zu verhalten, deren Rechte nicht eingeschränkt werden.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 272
II Amerdingen d 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Amerdingen
1726 Mai 6 (Auff Monntag vor Jubilate)
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Oettingen
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel: Obere Siegelkapsel fehlt.
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel: Obere Siegelkapsel fehlt.
Schenk von Stauffenberg, Philipp Adam Sigismund; (Amerdinger Hauptstamm), Hofrat, Oberamtmann zu Senftenberg, 1688-1724
Schenk von Stauffenberg, Sebastian Karl Christoph; (Amerdinger Hauptstamm), Kämmerer, Oberamtmann, Oberhofmeister, Landrichter, 1692-1762
Thurner; Johann Michael (Amerdingen DON)
Amerdingen DON; Fischgrube
Amerdingen DON; Herrschaft; Etter
Amerdingen DON; Herrschaft; Lehen der Grafen von Oettingen
Amerdingen DON; Herrschaft; Obervögte
Amerdingen DON; Herrschaft; Schloss
Oettingen, Grafschaft
Etter
Fischgruben
Lehenadministratoren
Lehenbriefe
Lehenrecht der Grafschaft Oettingen
Schlösser
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:43 MESZ
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