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5/15 Nr. 29 (18): 1574 März 22 (Mo n. Laetare)
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Enthält: Verkäufer: Sigmund Wölfflin, Pfarrer zu Pfäffingen, seine Geschwister David, Erhard und Anna, [Ehefrau den] Mag. Johann Schwegelein, Pfarrer zu Brettach, Weinsberger Amts, als Erben des Prof. Mag. Johann Scheiblin aus Tübingen (= Scheubel); Käufer: Dr. Wendel Hipler und Mag. Jörg Liebler als Pfleger der Agnes Faulerin, Witwe des Mag. Johann Gauckhel, Univ.-Verw.; Kaufobjekt: Behausung; Kaufobjekt (Lage): unter der Burse, auf der Stadtmauer hinten (einerseits zwischen Prof. Mag. Jakob Dachtlers, andererseits an Bastian Kuenlins Scheuer gelegen); Kaufpreis: 410 fl; Zahlungsweise: 200 fl bar, 100 fl an Laetare 1575, der Rest an Laetare 1576
Akte
Die gen. Behausung stammt aus dem Erbe des Mag. Johann Scheiblin.
Fauller, Agnes verh. Gockel (gest. 1576)
Gockel, Johannes (um 1545-1570)
Hippler, Wendel (gest. 1597)
Liebler, Georg (1524-1600)
Scheubelius, Johannes M[ag]. (1494-1570)
Schwegelein, Anna geb. Wölfflin (16. Jh.)
Schwegelein, Johann (geb. um 1533)
Wölfflin, David (16. Jh.)
Wölfflin, Erhard (16. Jh.)
Wölfflin, Sigmund (um 1525-1600)
Dachtler, Jakob (um 1525-1598)
Kienlin, Sebastian (16. Jh.)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.