Msc. I ("Ältere Sammlung") (Bestand)
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W 001
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen >> 4.5. Archivische Sammlungen (W) >> 4.5.1. Manuskripte
8. Jh.-19. Jh.
Kopial- und Statutenbücher, Nekrologe etc. (258): Kopiare 13. Jh.-18. Jh., Einkünfte- und Güterregister 14. Jh.-18. Jh., Nekrologe und Kalendare 14. Jh.-19. Jh.; Chroniken, Geschichts- und Rechtsbücher sowie literarische Werke (61): Lehnbücher 14. Jh.-18. Jh., Chroniken 12. Jh.-18. Jh., ”Liber Vitae“ der Abtei Corvey, ”Corveyer Annalen“.
Form und Inhalt: Die Sammlung Manuskripte I (”Ältere Sammlung“) wurde durch Aussonderung verschiedener Kopiare, Einkünfte- und Lehnregister, Nekrologe, Chroniken und Statutenbücher aus den Beständen des Provinzialarchivs Münster gebildet. Einige weitere Archivalien kamen durch späteren Kauf hinzu.
Eine erste Verzeichnung erfolgte bereits um 1850. Ein ergänztes handschriftliches Findbuch der Zeit um 1865 blieb bis etwa 1970 in Gebrauch.
Die Sammlung wurde in den folgenden Jahrzehnten durch Abgaben im Zuge von Beständebereinigungen an nach der Provenienz zuständige Archive vermindert. Abgaben erfolgten u.a. 1875 an die heutige Staatsbibliothek preussischer Kulturbesitz und 1905 an das heutige Hauptstaatsarchiv Düsseldorf (besonders Lehnbücher des Erzstifts Köln). Daneben kam es zu Abgaben an die Staatsarchive Koblenz, Hannover, Osnabrück und zuletzt 1969 an das Stadtarchiv Münster.
Ab ca. 1980 wurden zahlreiche Handschriften zu ihren ursprünglichen Provenienzen im Staatsarchiv Münster zurückgelegt, insbesondere zum Bestand Fürstabtei Corvey, Akten. Bereits Ende des 19. Jhs. waren einige Archivalien zu den Sammlungen Msc. VII und Msc. II überwiesen worden.
Das alte handschriftliche Findbuch, durch hundertjährigen Gebrauch bereits stark beschädigt, wurde um 1970 durch die Schreibkraft Maria Hammecke in Vorbereitung auf eine geplante Neuverzeichnung mit der Schreibmaschine abgeschrieben. Dabei ergaben sich Fehler durch die Beschädigungen der Vorlage sowie Lesefehler vor allem lateinischer Titel.
Die notwendige Neuverzeichnung erfolgte als Schnellverzeichnung unter Benutzung, Korrektur und Ergänzung der beiden handschriftlichen Findbücher des 19. Jhs. Die maschinenschriftliche Abschrift wurde wegen ihrer zahlreichen Nachträge ebenfalls herangezogen. Die Titelaufnahme und die häufig falsch oder gar nicht angegebenen Laufzeiten wurden korrigiert, Enthält-Vermerke wenn nötig ergänzt und alle festgestellten Schäden zur Vorbereitung notwendiger Restaurierungsmaßnahmen vermerkt.
Der Verbleib aller (seit 1875) aus dem Bestand entnommenen Handschriften wurde nach Möglichkeit ermittelt. Bei den in die ursprünglichen Bestände des Staatsarchivs Münster zurückgelegten Stücken wurde die neue Signatur vermerkt und alle Angaben aus den entsprechenden Findbüchern zumeist jüngeren Datums übernommen. Eine Kontrolle am Original wurde in diesen Fällen nicht durchgeführt. Bei zwei neu verzeichneten Stücken musste wegen des großen Umfangs eine Kürzung der vorgefundenen Angaben vorgenommen werden. Es handelt sich um die Signaturen Msc. I Nr. 80 und 97/a.
Bei nicht mehr vorhandenen Manuskripten (Abgabe, gelegentlich Verlust) wurden die Angaben des Altfindbuches beibehalten. Ohne die Möglichkeit der Überprüfung des Originals wurde auf eine Übersetzung oder Neubildung der alten häufig lateinischen Titelaufnahmen verzichtet. Die vorhandenen Signaturen und die nach fachlichen Gesichtspunkten ungenügende Klassifikation von lediglich zwei Punkten des Findbuches wurden beibehalten, da die Sammlung in der Literatur häufig zitiert ist.
Fehlend sind die Nummern Nr. 19-21, 29, 236, 275.
Zahlreiche Manuskripte der Sammlung sind noch immer in Pergamente von Handschriften meist geistlichen Inhalts des hohen und späten Mittelalters und der frühen Neuzeit eingebunden. Diese sollten in Zukunft entnommen werden.
Zum Archivalientausch von Teilen von Msc. I mit anderen Archiven vgl. Staatsarchiv Münster, Dienstregistratur, insbesondere Nrr. 451 und 452.
Münster, Oktober 2005
Dr. Kreucher
Form und Inhalt: Die Sammlung Manuskripte I (”Ältere Sammlung“) wurde durch Aussonderung verschiedener Kopiare, Einkünfte- und Lehnregister, Nekrologe, Chroniken und Statutenbücher aus den Beständen des Provinzialarchivs Münster gebildet. Einige weitere Archivalien kamen durch späteren Kauf hinzu.
Eine erste Verzeichnung erfolgte bereits um 1850. Ein ergänztes handschriftliches Findbuch der Zeit um 1865 blieb bis etwa 1970 in Gebrauch.
Die Sammlung wurde in den folgenden Jahrzehnten durch Abgaben im Zuge von Beständebereinigungen an nach der Provenienz zuständige Archive vermindert. Abgaben erfolgten u.a. 1875 an die heutige Staatsbibliothek preussischer Kulturbesitz und 1905 an das heutige Hauptstaatsarchiv Düsseldorf (besonders Lehnbücher des Erzstifts Köln). Daneben kam es zu Abgaben an die Staatsarchive Koblenz, Hannover, Osnabrück und zuletzt 1969 an das Stadtarchiv Münster.
Ab ca. 1980 wurden zahlreiche Handschriften zu ihren ursprünglichen Provenienzen im Staatsarchiv Münster zurückgelegt, insbesondere zum Bestand Fürstabtei Corvey, Akten. Bereits Ende des 19. Jhs. waren einige Archivalien zu den Sammlungen Msc. VII und Msc. II überwiesen worden.
Das alte handschriftliche Findbuch, durch hundertjährigen Gebrauch bereits stark beschädigt, wurde um 1970 durch die Schreibkraft Maria Hammecke in Vorbereitung auf eine geplante Neuverzeichnung mit der Schreibmaschine abgeschrieben. Dabei ergaben sich Fehler durch die Beschädigungen der Vorlage sowie Lesefehler vor allem lateinischer Titel.
Die notwendige Neuverzeichnung erfolgte als Schnellverzeichnung unter Benutzung, Korrektur und Ergänzung der beiden handschriftlichen Findbücher des 19. Jhs. Die maschinenschriftliche Abschrift wurde wegen ihrer zahlreichen Nachträge ebenfalls herangezogen. Die Titelaufnahme und die häufig falsch oder gar nicht angegebenen Laufzeiten wurden korrigiert, Enthält-Vermerke wenn nötig ergänzt und alle festgestellten Schäden zur Vorbereitung notwendiger Restaurierungsmaßnahmen vermerkt.
Der Verbleib aller (seit 1875) aus dem Bestand entnommenen Handschriften wurde nach Möglichkeit ermittelt. Bei den in die ursprünglichen Bestände des Staatsarchivs Münster zurückgelegten Stücken wurde die neue Signatur vermerkt und alle Angaben aus den entsprechenden Findbüchern zumeist jüngeren Datums übernommen. Eine Kontrolle am Original wurde in diesen Fällen nicht durchgeführt. Bei zwei neu verzeichneten Stücken musste wegen des großen Umfangs eine Kürzung der vorgefundenen Angaben vorgenommen werden. Es handelt sich um die Signaturen Msc. I Nr. 80 und 97/a.
Bei nicht mehr vorhandenen Manuskripten (Abgabe, gelegentlich Verlust) wurden die Angaben des Altfindbuches beibehalten. Ohne die Möglichkeit der Überprüfung des Originals wurde auf eine Übersetzung oder Neubildung der alten häufig lateinischen Titelaufnahmen verzichtet. Die vorhandenen Signaturen und die nach fachlichen Gesichtspunkten ungenügende Klassifikation von lediglich zwei Punkten des Findbuches wurden beibehalten, da die Sammlung in der Literatur häufig zitiert ist.
Fehlend sind die Nummern Nr. 19-21, 29, 236, 275.
Zahlreiche Manuskripte der Sammlung sind noch immer in Pergamente von Handschriften meist geistlichen Inhalts des hohen und späten Mittelalters und der frühen Neuzeit eingebunden. Diese sollten in Zukunft entnommen werden.
Zum Archivalientausch von Teilen von Msc. I mit anderen Archiven vgl. Staatsarchiv Münster, Dienstregistratur, insbesondere Nrr. 451 und 452.
Münster, Oktober 2005
Dr. Kreucher
319 Handschriften.; 318 Handschriften (92 Kartons), Findbuch W 001 und Gesamtindex zu Msc. I-VII.
Bestand
German
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET
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