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AA 0535 Wassenberg, Stift, Urkunden
Wassenberg, Stift, Urkunden
Urkunden in anderen Archiven oder Beständen: Graf Gerhard (von Wassenberg u. Geldern) stiftet auf seinem Besitztum Wassenberg eine Collegiatkirche und schenkt derselben alle seine Allode mit Einkünften in Munemunte (Obermörmter) die Hälfte der Kirchen in Birgele (Birgelen) i. Stein Kirken (Steinkirchen), die Kirche in Humersheim (Hommersum) 1/8 der Kirche in Weirte (Wehr), den Hof Eilenchoven (Ellenghoven), der Kirche Hauert (Hevert), 5. Soldi in Bride (...) und einen Ministerialen mit seinem Lehen, den Zehnten in Rothusen (...) ein Allod in Grantenrothe (Granterath) und in Lovenihc (Löwenich), einen Hof in Erkelenze (Erkelenz), ein Allod in Gollekerothe (Golkrath) n' in Breidele (Breyell) und die Kirche in Wilderothe (Wildenrath), veranlaßt ferner einige seiner Ministerialen, Segebodo mit dem Beinamen Strabo sein Allod in Vollete (...) und den Freien Ezzo einen Theil seines Allodes zu schenken behält sich jedoch und den Erben von Wassenberg den Vogten über die Klostergüter vor. Acta sunt haec anno dominicae incarnationis millesimo centesimo octavo decimo, indictione XI imperante Henrico imperatore quinto pridie Kalendas Octobris, 1118 September 30; Abschr. in Hs. N. I 6 X 182; Farr. Gelenii XVI 19 1/2; Lacombl. I S. 189 Nr. 289; s. Tille-Krudewig S. 205 Nr. 9. Probst Theodericus, der Decan, die Archidiaconen und das ganze Capitel der Domkirche in Lüttich bestätigen den Canonichen in Wassenberg mit Zustimmung des Patrons der Kirche, Gerhards, des Sohnes Herzog Heinrichs von Limburg, deren Präbenden, den Hof in Volte (...) mit Zubehör, die Kirchen in Wassenberg und Havert, die ihnen von Probst Friedrich übertragen sind. Acta sunt hec anno dominice incarnationis M. CC. vicesimo primo, quarto Kalendas Julii presidente domino Hugone ecclesie nostre episcopo, pontificatus ... anno vicesimo secundo, 1221 Juni 28; Or. im KPA Wassenberg (Tille II 204 nr. 1). Alfter 12, 127; Or. im KPA Wassenberg (Tille II 204 Nr. 4); 1261 November 1, 1262 Februar 21, 1262 Februar 21: v. im KPA Wassenberg Tille II 205 Nr. 5-7. Der Scholasticus Reiner von Tongern, als Beauftragter Bischof Heinrichs von Lüttich, transsumirt die bei Gelegenheit einer Visitation der Kirche in Wassenberg in defectem Zustande vorgefundene Stiftungsurkunde Graf Gerhards von Wassenberg vom 30. September 1118 (Nr. 1). Actum et datum anno domini millesimo ducentesimo sexagesimo tertio, in vigilia apostolorum Symonis et Jude, 1263 Oktober 27; Or. im KPA Wassenberg (Tille II 205 nr. 9). 1263 Oktober: Vis. u. Statuten, Or. im KPA Wassenberg (Tille II 205 nr. 10) Bischof Heinrich von Lüttich bestätigt die obige durch den Scholasticus Reiner von Tongern geschehene Transsumirung der Stiftungsurkunde für Wassenberg. Actum et datum anno domini millesimo ducentesimo sexagesimo tertio mense Novembri, 1263 November; Or. im KPA Wassenberg (Tille II 206 nr. 12); 1263 Nov. 1; Or. im KPA Wassenberg, Tille 206 Nr. 11. Probst Petrus, Scholasticus Heinrich und das ganze Kapitel in Wassenberg bekennen, daß Goswinus dictus de Cellario und Hetscha seine Gemahlin den Altar des Heil. Petrus in der Kirche zu Wassenberg mit dem vierten Theil des großen und kleinen Zehnten in Elsem (Elsum), den sie von dem Ritter Franco von Elsum erworben haben, dotirt haben, mit der Bedingung daß ein Kaplan der Kirche täglich dort die Messe halte. Datum anno domini M. CC. LXXX mense Novembri, 1280 November; von Redinghovensche MSS. Saml. Ecclesiastica I Bl. 24 u. 25; desgl. Redingh. (München) E. XIV fol. 22/23; 1284 Abschr. im KPA Wassenberg (Tille II 206 Nr. 13). Dietrich v. Isenburg, Propst in W.; 1306 Juni 30 (UB Teutsdronken, 1, Nr. 373; Pettenegg Nr. 864). Zeugniß des Probstes und Kapitels von Wassenberg bezüglich des ihnen und einst den Erben der Stifterin des Altars der Jungfrau Maria in der Kirche daselbst, der Witwe Heinrichs gen. Seckelin, zustehenden Collectionsrechtes über denselben. Datum anno a nativitate domini M. CCC. decimo septimo, in vigilia b. Bartholomei apostoli, 1317 August 23; Or. im KPA Wassenberg (Tille II 206 nr. 15), Redinghovensche M. SS. I 25 f.; dsgl. Redingh. (München) S. XIV fol. 23/24. Friedrich von Helfenstein (Helpenstein) resignirt mit Zustimmung seines Bruders Wilhelm und dessen Gemahlin Elisabeth dem Probste und Capitel in Wassenberg des Patronatsrecht über die Kirche in Steinkirchen. Datum anno domini millesimo CCC. tricesimo tertio, feria tertia proxima post Valentini, 1333 Februar 16; Redinghovensche M. SS. I. 21-22; desgl. Redingh. (München) Bd. XIV, fol. 20; Hs. N I 6 XII 40. 1335 September 26: Or. im KPA Wassenberg (Tille II 206 nr. 16). Joh. Stoyr Dechant von St. Andreas in Köln als päpstl. Conservator betr. Rückerstattung der entfremdeten Bes. des Stiftes Wassenberg, 1390 September 28; Or. im KPA Orsbeck (Tille II 192). Johannes von Los, Herr von Heinsberg und Lewenberg überträgt, um Streitigkeiten wie die, welche zwischen den Kanonikern Arnold Caldys von Wassenberg und Theodor Bluve von Hemsberg entstanden waren, die beide für die Parochie Steinkirchen präsentirt waren, für die Zukunft zu vermeiden, dem Probst und Kapitel von Wassenberg das Patronatsrecht über dieselbe. Datum a nativitate domini millesimo quadringentesimo sexto, mensis Maji die vicesima tertia, 1406 Mai 23; Redinghov. M SS. I 22, 23; desgl. Redingh. (München) T. XIV fol. 20/21; Hs. Nr. 6 XII Bl. 40b. Henricus de Lovania lic. leg. Probst zu W. überträgt dem Petrus Aben Upmesteyne Kan. zu W., die Kirche zu Steinkirchen nach dem Tode des Matthias Vligen, Kan. mit Verh. in Köln im Hause des Or. J. Cleve, Kan. an S. Severin, Notar: Heitmarus Joannes de Syberch, Zeugen: J. Cleve und Wilhelmus de Vreden, 1441 Juni 15; Abschrift in Hs. N I 6 und XII 41 (dabei Zeugnis des Joh. Leyende des Notars, dass Nic. Elss Pastor zu Uphoven die ihm vom Stift Wassenberg verliehene Kirche zu Steinkirchen gegen das Kap. zu Roermond behauptet hat.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 09:25 MESZ
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