Nicht-Wiederwahl als Oberbürgermeister 1931
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NL Sperlich, 079
Nr. 30 Bd. 2
NL Sperlich Nachlass Sperlich, Georg, Dr.
Nachlass Sperlich, Georg, Dr. >> 2. Berufliche Tätigkeit >> 2.4. Kontroversen um Wiederwahl als Oberbürgermeister
1930 - 1932
Enthält: - Zeitungsausschnitte rund um die Oberbürgermeisterwahl und die Ablehnung der Wiederwahl Sperlichs 1931/1932 in Münster - Zeitungsausschnitte zur Wahl Dr. Zuhorns zum Oberbürgermeister der Stadt Münster - Offener Brief Sperlichs an die Zentrumsfraktion der Stadtverordnetenversammlung in Münster vom 13. April 1932 - Entwurf einer letzten Denkschrift zu den Leistungen Sperlichs während seiner Amtszeit als Oberbürgermeister und zu den Zielen seiner künftigen Kommunalpolitik (etwa Frühjahr 1932) - Brief Sperlichs an die Wahlvorbereitungskommission vom 31.10.1931 - Brief Sperlichs an den Oberbürgermeister Schmitz aus Bocholt, der sich um das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Münster beworben hat (12.09.1931) - Antrag des Stadtverordnetenkollegiums gegen eine Ablehnung Sperlichs als Oberbürgermeister
Archivale
Verweis: vgl. Nr. 15 und Nr. 24; Vgl. auch die zugehörige Mappe in der "Sondersammlung zum Nachlass Sperlich: Karton A"
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:31 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Münster (Archivtektonik)
- Nichtamtliches Archivgut (Tektonik)
- Nachlässe natürlicher Personen, Familien- und Hofarchive (Tektonik)
- Nachnamen Q - S (Tektonik)
- Nachlass Sperlich, Georg, Dr. (Bestand)
- 2. Berufliche Tätigkeit (Gliederung)
- 2.4. Kontroversen um Wiederwahl als Oberbürgermeister (Gliederung)