Untersuchung gegen den stud. med. Ludwig Lorenz wegen Beleidigung des stud. phil. Max Heinemann
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UG 104
Sortierung: 01040
0.1.3. Universitätsgericht
Universitätsgericht >> 03. Processualia >> 03.01. Universitätsangehörige >> 03.01.02. Disciplinaria >> 03.01.02.03. Injurien
Febr. - Sept. 1868
Enthält u.a.: Anzeigen: stud. phil. Max Heinemann (21. Febr. 1868), stud. math. Reismann wegen Beleidigung. - Erkenntnis (8. Juni 1868). - Strafe: Karzer. - Klage des stud. med. Wilmer gegen den stud. med. Ludwig Lorenz. - Vernehmungen von: stud. Julian Förster, stud. Otto Jacobini (13. Mai 1868), stud. med. Wilmer (26. Juni 1868), stud. med. Ludwig Lorenz, Zeuge stud. med. Adolph Offenberg, Bertha Jantzen (4. Juli 1868), stud. med. Max Pufahl (8. Juli 1868), stud. med. Wilmer (14. Juli 1868), stud. med. Adolph Offenberg, stud. med. Ferdinand Radau (18. Juli 1868). - Gesuch des stud. phil. Lüttschwager um Bestrafung des stud. med. Ludwig Lorenz. - Verhandlungen mit: stud. med. Ludwig Lorenz (9. Mai 1868), stud. Ernst Lüttschwager, stud. Ewald Schwarz, Wächter Carl Brauns (22. Juli 1868). - Erkenntnis (30. Juli 1868). - Strafe: Consilium abeundi.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:29 MEZ