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Verzeichnungsstufe:
Archivale
Archivaliensignatur:
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Kloster Bredelar - Urkunden, Nr. 64Vermerke : Ausfertigung, Pergament. Siegel des Abtes an geflochtenen braun-weiß-blauen Hanffäden anhängend, angeheftet ein Pergamentzettel mit Regest von Hand des 13. Jhs. Abschriften in Bredelar Akten 2 fol. 342-343 und Bredelar Akten 4 S. 47-48, deutsche Übertragung ebenda S. 50-51.Druck: Westf. Urkundenbuch 7 Nr. 881, Seibertz 1 Nr. 291. Regest: Westf. Urkundenbuch 4 Nr. 615
Kontext:
Kloster Bredelar - Urkunden >> 3 1251 bis 1300
Laufzeit:
1255 September 22
Sonstige Erschließungsangaben:
Beschreibung: Abt Widekyndus und der Konvent von Bredelar (in Breydelar) beurkunden, daß Ritter Ludolfus genannt de Mezenchusen Güter (bona) in der Mitte des Dorfes Rösenbeck (in medio ville Rosbike) mit Einverständnis seines Sohnes Ludolfus Kloster Bredelar für 3 Mark verkauft habe. Der Verkauf ist am 17. Mai (16. kalendas Junii) 1251 in Thülen (Thulon) seitens des Klosters im Beisein der Klosterbrüder Johannes de Fleictorph, Novizenmeisters, und des Konversen Theodericus de Hegerichusen, seitens des Verkäufers im Beisein des Pfarrers Johannes von Rösenbeck, des Pfarrers Arnoldus von Hoppecke (de Hothepe), des Pfarrers Godefridus in Haldichusen, eines Verwandten Ludolfs, des Ritters Gerlacus genannt Dikeber, dessen Brüdern Walterus und Godescalcus, des Svicherus de Brilon und dessen Bruders Olricus und des Ludolfus d.J. de Metzenchusen, seines Nachbarn, erfolgt. Ferner hat Kloster Bredelar im selben Jahr von Johannes de Piscina, der keine Söhne hat, Güter im Dorf Rösenbeck, die oberhalb der Linde liegen, für 2 Mark erworben. Als Zeugen fungierten: Hermannus de Thulon, Gerhardus Salentin und Berengerus, früher Richter in Brilon. Des weiteren haben Ludolf d.J. de Metzenchusen und sein Bruder Svederus für das Seelenheil ihres Vaters Heinrich, Konverse des Klosters, und das ihrer Mutter 1/2 Mark aus ihrem Hof (curia) in Hoppeke, die jährlich auf Martini zu zahlen sind, dem Kloster überlassen, und zwar für eine Ablösesumme von 8 Mark, die aus der Mühle Svalenstein rührt, welche ihr Vater dem Kloster vermacht hat. Bei dieser Güterübertragung sind der Prior Heinrich, die Senioren und Konversen des Klosters und Ludolfus de Mezenchusen, Onkel der Stifter, zugegen gewesen. Außerdem hat Ritter Hermannus de Brilon zu seinem Seelenheil und dem seiner Frau mit Einverständnis seiner Söhne 4 Schillinge aus Gütern in Thülen, die jährlich den Kirchen in Flechtdorf (Fleictorph), Küstelberg (Quistelberg) und Brilon sowie dem Kloster zu gleichen Teilen zugute kommen, geschenkt.In die sancti Mauritii martiris

Digitalisat im Angebot des Archivs:
kein Digitalisat verfügbar
Bestand:
A 322 I Kloster Bredelar - Urkunden