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Streitsache der bremischen Ritterschaft gegen die
Königsmarck'schen Beamten wegen rückständiger
Rossdienstgelder
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Enthält: Gesuch der bremischen Ritterschaft an die Regierung vom 10. August 1672 um ein Mandat an die Königsmarck'schen Beamten wegen Zahlung der rückständigen Gelder (mit Anlagen: Liquidationsprotokoll von 1665 und Abrechnung); Regierungsmandat an die Beamten zu Rotenburg und Neuhaus vom 22. August 1672; Bericht der Rotenburger Beamten vom 19. September 1672; weitere Gesuche der Ritterschaft vom 10. Oktober 1672, 19. Januar und 1. September 1673, 17. Februar und 28. März 1674 um Zahlung und Exekution, mit nachfolgenden Mandaten der Regierung an den Amtmann Johann Friedrich Joel zu Neuhaus vom 14. November 1672 und 6. September 1673 sowie Zitation an Joel vom 11. Mai 1674; Verhandlungsprotokoll vom 18. Juni 1674; Anzeige des Königsmarck'schen Oberamtmanns Johann Friedrich Joel Örnstedt gegen die bremische Ritterschaft vom selben Tag wegen geforderter Rossdienstgelder; Gesuch der Ritterschaft vom 10. August 1674 um Exekution der zugesagten Summe, mit nachfolgendem Regierungsmandat an Örnstedt vom 21. September 1674; Gesuch der Ritterschaft vom 9. November 1674 um endgültige Liquidation, mit nachfolgender Ladung der Regierung an Örnstedt vom 23. November 1674; Gesuch Örnstedts vom 4. Januar 1675 um Verschiebung der Sache, mit nachfolgendem Bewilligungsbescheid; weiteres Gesuch der Ritterschaft vom 2. August 1675 um Liquidation
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.