Vorsteher und Kirchengemeinde St. Reinoldi, Dortmund, Kl. gegen Magistrat zu Dortmund, Bekl. Wiedereinsetzung des Pastors Primarii Henr. Bernh. Dresing von St. Reinoldi in sein Amt. Dieser war vom Magistrat suspendiert worden, weil er gepredigt hatte, die von dem Magistrat vi juris episcopalis dispensierte zweite Ehe des Schulten Joh. Berghof zu Körne mit der Schwester seiner Ehefr. sei Blutschande, er werde daher die Eheleute vom Abendmahl zurückweisen, und die Magistratsmitglieder seien Predigerverfolger. 1. Bgm. und Rat zu Dortmund 1719. 2. RKG 1721
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Vorsteher und Kirchengemeinde St. Reinoldi, Dortmund, Kl. gegen Magistrat zu Dortmund, Bekl. Wiedereinsetzung des Pastors Primarii Henr. Bernh. Dresing von St. Reinoldi in sein Amt. Dieser war vom Magistrat suspendiert worden, weil er gepredigt hatte, die von dem Magistrat vi juris episcopalis dispensierte zweite Ehe des Schulten Joh. Berghof zu Körne mit der Schwester seiner Ehefr. sei Blutschande, er werde daher die Eheleute vom Abendmahl zurückweisen, und die Magistratsmitglieder seien Predigerverfolger. 1. Bgm. und Rat zu Dortmund 1719. 2. RKG 1721
1708
F 001 Reichskammergericht - Akten
Reichskammergericht - Akten >> 4. Kläger, z.T. Beklagte D, T
1721
Enthaeltvermerke: Darin: Rechtsgutachten der Univ. Halle und Helmstedt. Zeugenverhöre in beiden Instanzen
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:03 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.6. Außerwestfälische Territorien und Institutionen (F) (Tektonik)
- Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht / Akten (Bestand)
- 4. Kläger, z.T. Beklagte D, T (Gliederung)