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Schutzbriefe des Deutschmeisters Johann Kaspar
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 287 Deutscher Orden, Regierung Mergentheim: Judenschaft im Meistertum
Deutscher Orden, Regierung Mergentheim: Judenschaft im Meistertum >> 1500 - 1649
1583, 1678-1694
Enthält: Schutzbriefe für die Juden Isaak, Essel, Isaak den Roten und Schlumb den Totengräber zu Edelfingen, d.d. Mergentheim Mariae Lichtmess (2. Februar) 1678, Or. Ausf. Pap. mit Pap. Sieg.; Desgleichen für den Juden Siessle zu Kirchhausen, d.d. Mergentheim 2. Januar 1680, Or. Ausf. Pap. mit Pap. Sieg. Schutzbrief des Kommenturamtsverwalters Johann Michael von Obentraut zu Mergentheim für die drei Söhne des wegziehenden Juden Salomon zu Hüttenheim, d.d. Mergentheim 9. Oktober 1583, Konzept (beschädigt). 10 Schutzbriefe des Deutschmeisters Ludwig Anton, sämtlich d.d. Mergentheim Mariae Lichtmess (2. Februar) 1685, Or. Ausfertigungen Pap. mit Pap. Siegeln (Für die Juden Manasse, dessen Tochtermann Salomon, Lippmann und Mosche zu Mergentheim, Moises, Irzig und Wolf zu Heimsheim, Wolf, Gumpele, David, Aron, Mayr und Gabriel zu Biberach, Jakob, Lippmann, Abraham und Simon zu Rosenberg und Isaak zu Hohenstatt, Desgleichen für Jud Hirtz zu Neckarsulm, Or. Pap. Ausf. mit Pap. Sieg. Schutzbrief des Deutschmeisters Franz Ludwig für die Juden Irzig, Nathan, Mayer Israels Sohn, Mayer Irzigs Sohn, Israels Wittib und Schlum den Totengräber zu Edelfingen, d.d. Mergentheim Laurentii (10. August) 1694, Or. Ausf. Pap. mit Pap. Sieg. (Vermerk: Taxa 12 Rtklr.). Caffale, Mayer den Löser, Jakob, Nathan Löw und Isaak zu Igersheim, König und dessen Tochtermann Männlein zu Gelchsheim, Amschel, Hönle und Nathan zu Ailringen, Benedict, Hirsch, Götz, Mosche Löw Benjaminus Sohn, Abraham und Jakob Benedicts Söhne, Maron Josephs Sohn zu Neckarsulm, Salomon, Irsig den Langen, Irsig dem Jungen, Wolf, Nathan, Moyses den Alten, Hönig den Alten, Cussel den Alten, Gerst, Moyses den Jungen, Mayerlein, Cussel den Jungen, Ambsch, Joseph zu Aub, Isaak, Essel, Nathan und Ehlumb den Totengräber zu Edelfingen
1 Bü.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.