Lorenz Kannengiesser aus Gündelbach, wegen Bruchs einer früheren Verschreibung ins Gefängnis Hz. Ulrichs von Württemberg gelegt, jedoch auf Fürbitten wieder freigel., schwört U. und gelobt unter Eid, unverzüglich über den Rhein zu ziehen und zeitlebens ohne Erlaubnis des Herzogs nicht mehr herüberzukommen. L. Kannengiesser war schon früher in anderer Sache ins Gefängnis des Abts von Maulbronn gebracht und peinlich angeklagt worden, aber gegen das eidliche Versprechen, die Pfalz und das Maulbronner Gebiet zu verlassen, freigelassen worden; trotzdem war er hier wieder aufgetaucht.
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Lorenz Kannengiesser aus Gündelbach, wegen Bruchs einer früheren Verschreibung ins Gefängnis Hz. Ulrichs von Württemberg gelegt, jedoch auf Fürbitten wieder freigel., schwört U. und gelobt unter Eid, unverzüglich über den Rhein zu ziehen und zeitlebens ohne Erlaubnis des Herzogs nicht mehr herüberzukommen. L. Kannengiesser war schon früher in anderer Sache ins Gefängnis des Abts von Maulbronn gebracht und peinlich angeklagt worden, aber gegen das eidliche Versprechen, die Pfalz und das Maulbronner Gebiet zu verlassen, freigelassen worden; trotzdem war er hier wieder aufgetaucht.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 U 6550
L
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 Urfehden
Urfehden >> 12. Band 12: Vaihingen - Waiblingen, Stadt/ Amt / Vogtei/ Forst, auch außeramtliche Orte >> 12.1 Vaihingen >> 12.1.4 Vogteiorte des Klosters Maulbronn >> 12.1.4.6 Gündelbach
1504 August 20 (Di n. Asc. Mariae)
1 U
Urkunden
Siegler: Philipp Syblin, Bm. zu Vaihingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 1 Pap. S.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 1 Pap. S.
Kannengiesser, Lorenz
Maulbronn, Abt
Gündelbach : Vaihingen an der Enz LB
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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