Dietrich von Linde, Johanns Sohn, verkauft dem Priester Johann von dem Rode und dem Kaland zu Bockenem für 20 rhein. Gulden eine Jahresrente von 1 rhein. Gulden an 3 Hufen Land und an dem halben Zehnten, beider in der Gemarkung Schlewecke. Die Rente ist in der Gemeinwoche fällig; bei Nichtzahlung wird sie mit Getreide von den Gütern abgegolten. Er behält sich ein Rückkaufsrecht vor zum Zahlungstermin bei vorheriger Kündigung in der Johannisoktav. Der Verkauf ihres Vettern stimmen zu: die Brüder Ludwig und Konrad von Linde sowie Konrads Sohn Konrad. 1435, des ersten sondages na paschen (24. April) Ausfertigung, Pergament, 4 angehängte Siegel ab
Vollständigen Titel anzeigenLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
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Dietrich von Linde, Johanns Sohn, verkauft dem Priester Johann von dem Rode und dem Kaland zu Bockenem für 20 rhein. Gulden eine Jahresrente von 1 rhein. Gulden an 3 Hufen Land und an dem halben Zehnten, beider in der Gemarkung Schlewecke. Die Rente ist in der Gemeinwoche fällig; bei Nichtzahlung wird sie mit Getreide von den Gütern abgegolten. Er behält sich ein Rückkaufsrecht vor zum Zahlungstermin bei vorheriger Kündigung in der Johannisoktav. Der Verkauf ihres Vettern stimmen zu: die Brüder Ludwig und Konrad von Linde sowie Konrads Sohn Konrad. 1435, des ersten sondages na paschen (24. April) Ausfertigung, Pergament, 4 angehängte Siegel ab
D 10, Nr. 365
D 10 Depositalsplitter (Einzelbände, Urkunden und Aktenstücke)
Depositalsplitter (Einzelbände, Urkunden und Aktenstücke) >> 1 Urkunden u. a. der >> 1.5 Kirchengemeinde Bockenem
24.04.1435
Verzeichnung
Edition: Urkundenbuch der Stadt Bockenem Nr. 139
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.11.2025, 14:16 MEZ
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