Papst Pius II. spricht Bürgermeistern und Rat der Stadt Nürnberg seine Befriedigung über ihre Maßregeln gegen Herzog Sigismund von Tyrol und Gregor von Heimburg, welche beide mit dem Banne belegt sind, aus und ermahnt sie, nachdem sie nunmehr durch den Minoritenbruder Martin genauer instruiert sind, allen dem, was in der gegen Gregor von Heimburg wegen Ketzerei gerichteten Bannbulle befohlen ist, getreulich nach zu kommen.
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Papst Pius II. spricht Bürgermeistern und Rat der Stadt Nürnberg seine Befriedigung über ihre Maßregeln gegen Herzog Sigismund von Tyrol und Gregor von Heimburg, welche beide mit dem Banne belegt sind, aus und ermahnt sie, nachdem sie nunmehr durch den Minoritenbruder Martin genauer instruiert sind, allen dem, was in der gegen Gregor von Heimburg wegen Ketzerei gerichteten Bannbulle befohlen ist, getreulich nach zu kommen.
Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, B-Laden, Urkunden 18
Lade B 69 Nr. 36; S. I L. 209 Nr. 45
Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, B-Laden, Urkunden
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1461 Mai 25
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Rom
Originaldatierung: Dat. Roma apud S. Petrum sub annulo piscatoris die XXV mensis May. 1461.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1461
Monat: 5
Tag: 25
Äußere Beschreibung: Ausf., lat., Perg. mit gutem Siegel.
Originaldatierung: Dat. Roma apud S. Petrum sub annulo piscatoris die XXV mensis May. 1461.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1461
Monat: 5
Tag: 25
Äußere Beschreibung: Ausf., lat., Perg. mit gutem Siegel.
Pius II., Papst (1458-1464)
Tirol, Sigismund Herzog von
Heimburg, Gregor von
Martin (Minoritenbruder)
Rom (Italien), Ausstellungsort
Ketzerei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
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