Bischof Heinrich III. zu Bamberg entscheidet in Streitigkeiten zwischen Johann Senf, Kammermeister und Rat, als Vertreter des Ullein Pflaum, hochstiftischer Schäfer zu Lindach (Lk Bamberg) einerseits und der Dorfgemeinde Melkendorf andererseits wegen des Schaftriebs über verschiedene Güter bei Melkendorf. Nach Besichtigung durch Hofmeister Diez von Thüngen zu Reußenburg (bei Höllrich, Lk Gemünden a. M.) und Sodenberg (Lk Hammelburg), Martin von Redwitz zu Wildenroth und Hans Reibel wird ein Schaftrieb festgelegt, dem auch Kammermeister Johann Senf, Abt Emmeram Teuchler zu Langheim und der Domherr Jörg Marschalk für ihre jeweiligen Untertanen in Melkendorf zustimmen können. Genauer Verlauf des Schaftriebs wird beschrieben. - Siegler: Bamberg, Bischof Heinrich III. Groß von Trockau
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Bischof Heinrich III. zu Bamberg entscheidet in Streitigkeiten zwischen Johann Senf, Kammermeister und Rat, als Vertreter des Ullein Pflaum, hochstiftischer Schäfer zu Lindach (Lk Bamberg) einerseits und der Dorfgemeinde Melkendorf andererseits wegen des Schaftriebs über verschiedene Güter bei Melkendorf. Nach Besichtigung durch Hofmeister Diez von Thüngen zu Reußenburg (bei Höllrich, Lk Gemünden a. M.) und Sodenberg (Lk Hammelburg), Martin von Redwitz zu Wildenroth und Hans Reibel wird ein Schaftrieb festgelegt, dem auch Kammermeister Johann Senf, Abt Emmeram Teuchler zu Langheim und der Domherr Jörg Marschalk für ihre jeweiligen Untertanen in Melkendorf zustimmen können. Genauer Verlauf des Schaftriebs wird beschrieben. - Siegler: Bamberg, Bischof Heinrich III. Groß von Trockau
Kloster Langheim, Urkunden 1136
Urkunden des Klosters Langheim (A 135/I) Lade 200 Nr. 575
Kloster Langheim Urkunden 1497 XII 11
Kloster Langheim, Urkunden
Kloster Langheim, Urkunden >> Aktenplan Kloster Langheim >> Urkunden
11.12.1497
Kloster Langheim, Urkunden
Pergament
Urkunden
ger
Langheim (= Klosterlangheim, Lk Lichtenfels), Kloster
Melkendorf (Lk Bamberg)
Bamberg, Bischof Heinrich III. Groß von Trockau
Bamberg, Hochstift, Kammermeister Johann Senf
Lindach (Lk Bamberg), Schäferei
Lindach (Lk Bamberg), Schäfer Ullein Pflaum
Lindach (Lk Bamberg), Pflaum Ullein (Schäfer)
Pflaum, Ullein, Lindach (Lk Bamberg)
Melkendorf (Lk Bamberg), Dorfgemeinde
Thüngen, Diez von
Reußenburg (bei Höllrich, Lk Gemünden a. M.), Thüngen (adel. Fam.)
Sodenberg (Lk Hammelburg), Thüngen (adel. Fam.)
Redwitz, Martin von
Wildenroth (Gde. Gärtenroth, Lk Lichtenfels), Redwitz (adel. Fam.)
Reibel, Hans, Bamberg
Bamberg, Reibel Hans
Langheim (= Klosterlangheim, Lk Lichtenfels), Kloster, Abt Emmeram Teuchler
Marschalk, Jörg (Domherr Bamberg)
Bamberg, Domherr Jörg Marschalk
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:37 MESZ
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