Herzog Adolf von Kleve, der dem Johann von Altenbockum Geld schuldet, hat ihm deswegen einerseits eine Verschreibung auf den Zoll zu Orsoy ausgestellt und ihn andererseits zum Amtmann zu Werden gemacht. Da Johann nun auf des Herzogs Wunsch auf dieses Amt zugunsten des Robert Stael ("Stail", von Holstein) verzichtet hat, verschreibt ihm der Herzog nun weitere 600 Rheinische Gulden auf den Orsoyer Zoll; desgleichen jene 81 Gulden, die Johann für ihn ausgegeben hat, als sie Broich belagerten ("doe men vuer Broeck lach"). - "ut supra [1444] op den Vridach na Sent Agathen Dage".
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Herzog Adolf von Kleve, der dem Johann von Altenbockum Geld schuldet, hat ihm deswegen einerseits eine Verschreibung auf den Zoll zu Orsoy ausgestellt und ihn andererseits zum Amtmann zu Werden gemacht. Da Johann nun auf des Herzogs Wunsch auf dieses Amt zugunsten des Robert Stael ("Stail", von Holstein) verzichtet hat, verschreibt ihm der Herzog nun weitere 600 Rheinische Gulden auf den Orsoyer Zoll; desgleichen jene 81 Gulden, die Johann für ihn ausgegeben hat, als sie Broich belagerten ("doe men vuer Broeck lach"). - "ut supra [1444] op den Vridach na Sent Agathen Dage".
AA 0640 Handschriften (AA 0640)
Handschriften (AA 0640) >> 1. A. Register >> Kleve: Geschäftsregister (Bd. XIII)
1444 Februar 7
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Kleve: Geschäftsregister (Bd. XIII)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:50 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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