Kriegsereignisse
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Nr. 864
B 002 Fürstbistum Münster, Landesarchiv - Militaria
Fürstbistum Münster, Landesarchiv - Militaria >> 2. Dreißigjähriger Krieg >> 2.1. Kriegsereignisse
1627 - 1628
Enthaeltvermerke: enthält: Vorschlag einer Entsendung des Heidenreich Droste, Drost der Ämter Ahaus und Horstmar, nach den Niederlanden wegen der Streifzüge niederländischer Soldaten und Bewilligung von 1.500 Rtlr. für die nötigen "Verehrungen", 1628; Einquartierung kaiserlicher Truppen im Emsland, 1628; Berichte aus den Ämtern, 1628; Verzeichnis der durch die Einquartierung des Regiments von Erwitte im Gericht Cloppenburg entstandener Schäden, 1628; desgl. der im Gericht Friesoythe entstandenen Schäden, 1628; desgl. der in den Gerichten Essen, Lastrup und Cloppenburg angerichteten Schäden, 1628; desgl. der im Gericht Löningen angerichteten Schäden, 1628; desgl. in der Stadt Friesoythe, 1628; desgl. im Gericht Essen, 1628; desgl. im Gericht Lastrup, 1628; Abmarsch der kaiserlichen Truppen aus den Quartieren in Oldenburg und Ostfriesland nach der Grafschaft Mark und der Soester Börde 1628; Durchzug spanischer Truppen durch das Stift Münster, 1628; Landesherrliches Verbot von Werbungen im Erzstift Köln ohne die ausdrückliche Genehmigung des Landesherrn (Druck), 1628 März 27 Glückwunschschreiben des Generalleutnants Graf von Tilly an den Erzbischof von Köln zum Neuen Jahr mit Erwähnung eines Vergleichs zwischen ihm und dem Dompropst zu Münster, Adolf Heinrich Droste, wegen des geforderten Getreides und der Nachricht, daß das Stift Münster von Einquartierung voraussichtlich verschont werde (Or.), 1628 Jan. 14; Forderung des Generalproviantmeisters Friedrich Sodeur namens des Generalleutnants Graf von Tilly wegen der Lieferung von 6000 Malter Roggen und 2000 Malter Hafer aus dem Stift Münster, 1627; Ablösung der geforderten Getreidelieferung durch die Zahlung von 16.000 Rtlr., 1628; Einquartierung neuer kaiserlicher Truppen in Haselünne, 1628
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:10 MEZ
Hierarchie
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- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
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