Dr. Jeremias Laurentius Mogen, fürstlich-hessischer und stolbergischer Rat, Georg Friedrich Breithaupt, solms-laubachischer Sekretär, bekunden, da...
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1321
B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 10 1651-1700
1681 April 23, Rödelheim
Ausf., Papier, Unterschriften der Mündel, ihrer Vormünder und der Aussteller
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dr. Jeremias Laurentius Mogen, fürstlich-hessischer und stolbergischer Rat, Georg Friedrich Breithaupt, solms-laubachischer Sekretär, bekunden, dass dessen Rat und Amtmann (Johann Kaspar) Deinhardt und in Anwesenheit des Notars Johann Püttmann für die Grafen Johann Friedrich v. Solms und Christoph Ludwig v. Stolberg-Königstein als den Vormündern der Grafen Ludwig, Ludwig Heinrich und Wilhelm Friedrich, und der Gräfinnen Elisabeth und Eleonore Magdalene v. Solms, minderjährige Kinder des verstorbenen Grafen Johann August v. Solms und seiner verstorbenen Ehefrau Eleonore Barbara Maria, geb. Cratz v. Scharffenstein, in angegebener Weise ein Inventar über den Nachlass der beiden letzteren aufgenommen worden sei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ