Graf Philipp v. Katzenelnbogen-D[armstadt] gestattet Eberhard v. Balshofen und seinen Söhnen Simon und Martin, auf die Güter und Gefälle, die Eber...
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B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
Weinheim 1461 November 18
Inseriert in den Revers Eberhards und seiner Söhne. Als Konz. benutztes Mundum, Staatsarchiv Darmstadt, Kraichgau. Hierin ist die obige Urk. gestrichen und der Revers Eberhards und seiner Söhne zwar sachlich übereinstimmend, aber ohne die wörtliche Einschaltung der obigen Urk. Graf Philipps konzipiert
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben zu Wynheym uf mitwoch nach sanct Martinstag 1461
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Philipp v. Katzenelnbogen-D[armstadt] gestattet Eberhard v. Balshofen und seinen Söhnen Simon und Martin, auf die Güter und Gefälle, die Eberhard vom Grafen in Gericht und Mark Kürnbach zu Lehen hat, und auch auf den Ochsenberg von Anna, Martins Frau, 600 Gulden aufzunehmen unter Vorbehalt seiner Mannschaft und ihres Wiedereinlösungsrechtes, so dass Vater und Söhne diese Güter und Gefälle auch in Zukunft vom Grafen zu Lehen tragen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel des Ausstellers
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 5138; Becker Archiv für Hessische Geschichte NF 4 (1907) S. 113
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Philipp v. Katzenelnbogen-D[armstadt] gestattet Eberhard v. Balshofen und seinen Söhnen Simon und Martin, auf die Güter und Gefälle, die Eberhard vom Grafen in Gericht und Mark Kürnbach zu Lehen hat, und auch auf den Ochsenberg von Anna, Martins Frau, 600 Gulden aufzunehmen unter Vorbehalt seiner Mannschaft und ihres Wiedereinlösungsrechtes, so dass Vater und Söhne diese Güter und Gefälle auch in Zukunft vom Grafen zu Lehen tragen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegel des Ausstellers
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 5138; Becker Archiv für Hessische Geschichte NF 4 (1907) S. 113
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ